Programm und Anmeldung Jahrestreffen 2020 in Winnenden bei Stuttgart

Immer am Palmsonntagswochenende, dieses Jahr vom 3.-5. April 2020, trifft sich die Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche zu ihrem Jahrestreffen.

Das mittlerweile sechste Treffen findet diesmal in Winnenden bei Stuttgart statt.

Hier die Eckdaten zum Treffen:

  • Beginn am Freitag: 17 Uhr in der NAK Winnenden (Ankommen ab 14 Uhr möglich)
  • Tagungsort am Samstag: Gottesdienstraum des Paulinenpflege e.V., Eingang Lange Gasse
  • Ende am Sonntag mit einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „La Piazza“
  • Wir widmen uns insbesondere der Erarbeitung weiterer Aktionsideen und Handreichungen an Gemeinden.
  • Zudem sind kurze Vorträge zu den Themen „Aktuelle Erkenntnisse aus der (Klima-) Wissenschaft sowie Gestaltung der sozialverträglichen Wende“ sowie „Blick über den Tellerrand: Verhältnis anderer Kirchen / Religionen zum Thema Nachhaltigkeit und Vergleich zur NAK“ geplant.
  • Am Samstagnachmittag werden parallel eine Stadtführung sowie eine Führung zum Thema „Ökologie und Historie der Streuobstwiesen Süddeutschlands“ angeboten.
  • Das detaillierte Programm finden Sie hier.
  • Hotelkontingent im Central Hotel Winnenden ist bis 24.02.2020 reserviert, bitte Zimmer über das Stichwort „Schöpfung“ dort selbst buchen (EZ 65€, DZ 80€).
  • Beitrag für Verpflegung (außer Restaurantbesuch am Sonntag), Getränke und Raummiete: 25-30 Euro.

Alle Interessierten – auch neue Gesichter – sind herzlich Willkommen! Die Zahl der Teilnehmenden ist allerdings aus Platzgründen auf 50 Personen beschränkt.

Anmeldungen bis Sonntag, 8. März per E-Mail an: schoepfungsverantwortung(at)posteo.de mit Name, Gemeinde, Ankunftszeit am Freitag und Handynummer (für die eventuelle Kommunikation vor Ort).

Wir freuen uns schon sehr auf ein weiteres inspirierendes Treffen!

Was wir beim letzten Treffen alles gemacht haben, kann hier nachgelesen werden.

Vereinsneuigkeiten: Gemeinnützigkeit und Registereintrag

Unsere Geduld wurde 2019 wirklich sehr auf die Probe gestellt: Nachdem im April 2019 die Gründungsversammlung unseres Vereins „Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche“ stattgefunden hatte, dauerte es tatsächlich bis Dezember, bis unser Verein in das Vereinsregister eingetragen war und bis Januar 2020 bis wir die Bestätigung der Gemeinnützigkeit erhielten.

Grund waren lange Bearbeitungszeiten beim für die Gemeinnützigkeitsbeurteilung zuständigen Finanzamt und eine nötige Satzungsänderung zum Satzungszweck, der zunächst zu ungenau definiert war.

Satzungszweck

„Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung sowie des Umweltschutzes und des Naturschutzes, zudem fördert er kirchliche Zwecke. Er ist bestrebt, auf das Thema Verantwortung für die Schöpfung aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen und (kirchliche) Institutionen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung zu motivieren.“, so heißt es nun in der finalen Fassung der Satzung, die hier heruntergeladen werden kann.

Dieser Satzungszweck wird unter anderem verwirklicht durch

  • Förderung des allgemeinen Interesses an der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, z.B. durch Informationsmaterialien und Aktionen zum Thema
  • Vorträge, Workshops, Informationsstände, Publikationen oder Handreichungen sowie Mitwirkung bei Veranstaltungen, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung anregen sollen
  • Initiierung, Unterstützung und Umsetzung von Aktivitäten und Maßnahmen für mehr Schöpfungsverantwortung, insbesondere auf lokaler Ebene (z.B. Kirchengemeinden) sowie Beratung bei der Durchführung von entsprechenden Aktivitäten

Vereinsnummer, Kontodaten etc.

Unser Verein „Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche e.V.“ ist unter der Registernummer VR 37837 B beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen. Unsere Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt anerkannt, unsere Steuernummer lautet 27 / 668 / 60786.

Wir haben ein Spendenkonto bei der GLS Bank und stellen Ihnen gerne Spendenbescheinigungen aus:

IBAN: DE32 4306 0967 1043 8962 00
BIC: GENODEM1GLS

Mitgliedschaft und Werbung für die Initiative

Um Mitglied in unserem Verein zu werden, füllen Sie bitte den Mitgliedsantrag aus, den Sie hier herunterladen können (nach unten zum Punkt „Verein“ scrollen). Der Jahresbeitrag beträgt aktuell 12 Euro (bis 18 Jahre kostenfrei).

Im April 2019 hatten wir 32 Gründungsmitglieder, aktuell sind wir bereits 59 Mitglieder!

Wir freuen uns, wenn Sie in Ihrer Gemeinde auf unseren Verein bzw. die Initiative hinweisen. Dazu können Sie gerne unsere Materialien für Gemeinden kostenfrei bei uns per E-Mail bestellen. Zudem können Sie gerne unser Infoplakat bei Ihnen aufhängen.

Rückblick auf die Erntedankaktionen 2019

2019 folgten mindestens neun neuapostolische Gemeinden unserem Aufruf und organisierten unter dem Motto „ Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung“ insgesamt 16 Aktionen rund um den Erntedanktag. Eine Übersicht finden Sie in unserer GoogleMaps-Karte. Beim Klick auf die Gemeinden öffnen sich weitere Informationen. Zudem finden Sie in unserem Medienspiegel Berichte über einige der Aktionen.

Hier eine Übersicht der Erntedankaktionen 2019:

Im Bezirk Herford fand am Erntedanktag ein gemeinsamer Gottesdienst statt, den Bischof Peter Johanning in der Gemeinde Herford durchführte. Im Anschluss wurde ein Bezirksfest mit vielen Aspekten der Nachhaltigkeit gefeiert.  Neben einer Ausstellung zu diesem Thema und einem Stand der Kinder zum ökologischen Fußabdruck wurden Tische zum Bau von sogenannten Insektenkirchen und zur Herstellung von Seedballs angeboten. Zudem gab es eine Präsentation zum Thema nachhaltiger Blumenschmuck und es wurden Spenden für den BUND Herford gesammelt (Bericht).

Drei Gemeinden führten Andachten zum Thema Schöpfungsverantwortung durch (Taucha, Berlin-Humboldthain und Lütgendortmund). Von etlichen weiteren Gemeinden wurden die von uns zur Verfügung gestellten Andachten angefragt, jedoch wissen wir in diesen Fällen nicht, ob sie stattfanden oder zu einem späteren Zeitpunkt geplant sind. Die Gemeinde Reutlingen feierte eine musikalische Orgel-Andacht zum Erntedanktag (Bericht). Ebenso beliebt waren dieses Jahr wieder Lebensmittelspenden an lokale Tafeln oder Suppenküchen (Gemeinden Lütgendortmund (Bericht), Quelle-Steinhagen und Berlin-Humboldthain).

Die Gemeinde Berlin-Rudow organisierte eine Exkursion zum Thema nachhaltige Lebensmittelproduktion in die „StadtFarm“, die in einem Kreislaufsystem frisches Obst und Gemüse sowie Fisch ressourcenschonend in der Stadt produziert. Im Anschluss fand noch eine Führung durch das angrenzende Landschaftsschutzgebiet Herzberge statt (Bericht). Dieser schlossen sich Mitglieder aus drei Berliner Gemeinden, insgesamt 28 Personen, an. Auch die Gemeinde Trostberg ging auf Exkursion. Die über 20 Personen bekamen eine Führung durch den Umweltgarten, der vom Landesbund für Vogelschutz betrieben wird (Bericht).

In der Gemeinde Berlin-Humboldthain drehte sich kurz vor Erntedank alles um das Thema Textilproduktion. Im Foyer der Kirche war eine ausführliche und teils interaktive Ausstellung aufgebaut. Zudem berichtete eine Mitarbeiterin des Umweltbundesamtes und Gemeindemitglied in Erkner bei Berlin über ihre Dienstreisen in die Produktionsländer Indien und Pakistan und ihre Arbeit für eine verantwortungsvolle Textilproduktion (Bericht). In der Gemeinde Aitrach wurde in einem Vortrag über das Thema Schöpfungsverantwortung berichtet.

Die Gemeinde Quelle-Steinhagen zeigte die Fotoausstellung der Initiative Schöpfungsverantwortung zum Thema „Wundervolle Schöpfung“, ergänzt durch Informationen zum Thema Nachhaltigkeit. Zudem waren die Mitglieder der Gemeinde am Erntedanktag dazu aufgerufen, autofrei in den Gottesdienst zu kommen.

Aufruf zu Erntedankaktionen 2019

In zwei Wochen, am 6. September, findet der diesjährige ökumenische Tag der Schöpfung, der von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen organisiert wird, statt. Die zentrale Feier dazu findet auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Einen Monat später, am 6. Oktober, feiern wir wieder Erntedanktag.

Aufruf der Initiative Schöpfungsverantwortung

Die Initiative Schöpfungsverantwortung ruft erneut dazu auf, den Erntedanktag bzw. die „ökumenische Schöpfungszeit“ vom 1.9. bis 4.10. zu nutzen, um auf das Thema Schöpfungsverantwortung aufmerksam zu machen.

Flyer VorderseiteUnter dem Motto „Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung“ sollen dezentral in den Gemeinden Aktivitäten stattfinden. Dabei kooperieren wir mit der seit Jahren stattfindenden Erntedankaktion der Gebietskirche NRW (www.erntedanktag.de).

Flyer bestellen

Unseren Flyer zur Aktion finden Sie hier. Sie können diesen zur Bewerbung der Aktion sowie den Flyer „Die Initiative stellt sich vor“ bei uns bestellen. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de mit der gewünschten Anzahl und Ihrer Adresse.

Inspiration für Ihre Aktion

Seit 2015 organisierten etliche Gemeinden Erntedankaktionen, Details gibt es hier (für 2017), hier (für 2016) und hier (für 2015) (2018 riefen alle Gebietskirchen zu Aktionen auf, so dass wir letztes Jahr keinen eigenen Aufruf starteten). Viele weitere Ideen für Aktionen finden Sie in unserer Ideenliste.

Materialien von uns

Gerne können Sie auch unsere Fotoausstellung zum Thema „Wundervolle Schöpfung“ zeigen. Laden Sie sich die Materialien einfach hier von unserer Seite herunter, lassen Sie die Fotos auf Fotopapier ausdrucken und fertig!

Eine von uns erstellte Andacht zum Thema „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“ (Dauer: ca. 30 Min) senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu, so dass Sie diese bei sich in der Gemeinde halten können.

Übersicht über gemeldete Aktionen

Auch dieses Jahr wurden bereits Erntedankaktionen organisiert. Wo sehen Sie in dieser Karte, Details erhalten Sie beim Klick auf die bunten Markierungen.

Es sollen noch viel mehr Erntedankaktionen werden – jetzt sind Sie gefragt!

Wir möchten auf unserer Homepage gerne auf alle Aktionen hinweisen und diese in unsere Karte und Liste mit aufnehmen. Bitte melden Sie sich dazu bei uns:

Rückblick auf vier Tage Glaubensfest – die Initiative auf dem Internationalen Jugendtag 2019

Das Himmelfahrtswochenende liegt nun schon ein paar Wochen zurück, doch die Eindrücke und Erinnerungen an den Internationalen Jugendtag (IJT) der Neuapostolischen Kirche sind noch frisch. Knapp 30.000 Gläubige kamen in Düsseldorf zusammen, um ein Glaubensfest zu feiern.

Mit dabei waren wir, die Initiative Schöpfungsverantwortung: Wir hatten einen 50 m² großen Stand in der Begegnungshalle, zudem organisierten wir einen Workshop zum Thema „Schöpfungsverantwortung leben“ und eine Andacht zum Thema „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“.

Unter anderem durch die „Fridays for Future“-Bewegung und die Europawahlen hatte das Thema Umwelt- und Klimaschutz in den Tagen vor dem IJT sehr viel Aufmerksamkeit erhalten. Und auch wir konnten uns nicht über mangelndes Interesse am Thema Schöpfungsverantwortung beschweren.

Immer gut besucht – unser Stand in der Begegnungshalle

Einen Eindruck von unserem Stand vor der offiziellen Eröffnung des IJT geben wir hier im Video auf Facebook.

 

Der Stand war rund um die Uhr sehr gut besucht. Insbesondere die interaktive Ausstellung zum ökologischen Fußabdruck, die wir von Brot für die Welt ausgeliehen hatten, kam super bei den IJT-Teilnehmenden an, so dass sich teilweise Schlangen an den vier Stationen bildeten.

Durch das Stapeln von Holzplättchen konnte man dort ermitteln, wie man im Bereich Ernährung abschneidet, für den Bereich Mobilität musste man Wasser schöpfen und konnte seinen ökologischen Fußabdruck über eine Skala am Kanister ablesen. Für den Bereich Konsum wurden Kärtchen für verschiedene Aspekte wie Ausstattung mit Fahrzeugen oder technischen Geräten gelegt und beim Bereich Wohnen musste man „Kohlestücke“, die für den ökologischen Fußabdruck in diesem Bereich standen, auf einer Waage ausgleichen.

Insgesamt berechneten so über 450 Personen ihren ökologischen Fußabdruck. Online macht es natürlich nicht so viel Spaß, dort kann man die Berechnung jedoch auch machen, z.B. hier: https://www.fussabdruck.de/.

 

Infomaterial – für alle was dabei

Egal ob man beim ökologischen Fußabdruck gut oder schlecht abschneidet, es gibt immer Optimierungspotenzial. Daher bot unser Stand auch zahlreiche Infomaterialien für ein nachhaltiges Leben und eine nachhaltige Gemeinde. Unter anderem konnte man unseren neuen Leitfaden „Wir machen uns stark für die Schöpfung! – Impulse für Gemeinden sowie Christinnen und Christen“ mitnehmen, in unseren anderen Leitfäden stöbern und sich informieren, was es mit dem Thema Suffizienz auf sich hat.

Auch über unsere Erntedankaktionen und natürlich unsere Initiative ganz allgemein informierten wir. Einige Interessierte nahmen auch das Angebot wahr, direkt einen Mitgliedsantrag für unseren neu gegründeten Verein auszufüllen.

 

Glücksrad und Chill-out Area als weitere Elemente

In unserer Chill-out Area konnte man sich auf bequemen Sesseln entspannen und in Gottes wundervolle Schöpfung eintauchen – ein Video mit schönen Naturfotos, mit Musik untermalt, machte es möglich.

Das Wissen der IJT-Teilnehmenden stellten wir beim Glücksrad auf die Probe. Jede und jeder musste eine Frage aus einer der 20 Kategorien – von Versteppung bis Wasser – beantworten. Natürlich gab es neben den Preisen auch Trostpreise!

 

Vorträge und Kreativ-Workshops am Stand

Am Freitag und Samstag hatten wir noch weitere Angebote an unserem Stand: Drei Vorträge sowie insgesamt acht Stunden Kreativ-Workshops. Der erste Vortrag zum Thema „Energiewende selber machen“ beleuchtete die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität und zeigte ganz praktisch auf, wie man dort nachhaltiger werden kann und was man dazu wissen sollte. Im Vortrag „The future of the sea“ wurde anschaulich aufgezeigt, wie es um das Meer bestellt ist und warum sein Schutz wichtig ist.

Im dritten Vortrag „Der Preis der Schönheit“ wurde gezeigt, wie die sozialen und ökologischen Bedingungen in der Textilherstellung aussehen und wie wir mit unserem Konsum gute Produktionsbedingungen unterstützen können. Bei unseren Kreativ-Workshops, in welchen man IJT-„Erinnerungs-Keimlinge“ filzen konnte, wurden ca. 50 fröhliche Keimlinge im Mini-Blumentopf erstellt.

 

Andacht und Workshop

Unsere Andacht mit dem Titel „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“ am Freitagnachmittag war mit ca. 50 Personen erfreulich gut besucht. Zusammen tauchten wir in Gottes wundervolle Schöpfung ein und bestärkten uns, als aktive Bewahrerinnen und Bewahrer für die Schöpfung einzutreten (die Andacht kann gerne bei uns angefragt werden, um sie auch mal selbst zu halten).

Andacht

(c) IJT-Fotografen

Auch unser Workshop „Schöpfungsverantwortung leben“ war mit ca. 100 Personen sehr gut besucht – ausgebucht. Nach einem einführenden Vortrag teilten sich die Teilnehmenden in fünf Kleingruppen. Die einen dachten sich in nur 30 Minuten ein Theaterstück zum Thema aus, in einer anderen Kleingruppe ging es um Jesus als Vorbild für ein genügsames Leben und in einer weiteren um die diversen Kraftquellen, die man braucht, um mit einem genügsamen Lebensstil in gewisser Weise gegen den Strom zu schwimmen.

Außerdem gab es eine Kleingruppe, die sich mit Ideen für eine Umweltagenda in Gemeinden beschäftigte und eine, die überlegte, was auf höherer Ebene, wie der NAK im Ganzen, zum Thema Schöpfungsverantwortung getan werden könnte.

 

Unser Fazit – großartige Resonanz und viel Freude

Natürlich waren wir erleichtert, als am Donnerstag, kurz nach Hallenöffnung, schon die ersten Leute an unseren Stand strömten und begeistert ihren ökologischen Fußabdruck berechneten, am Glücksrad drehten oder sich bei einer Person aus unserem 29 Personen starken Team über unsere Initiative informierten. Auf Grund des Andrangs vergrößerten wir am Freitag und Samstag sogar die Anzahl der StandbetreuerInnen!

Teil StandhelferInnen

Der größte Teil unseres Standbetreuungs-Teams

Der Vorbereitungsaufwand hat sich also auf jeden Fall gelohnt und es hat einfach Spaß gemacht mit euch und uns viel Freude bereitet. Wir wurden nochmal darin bestärkt, dass es das Thema Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche braucht und es sehr viele Geschwister gibt, die daran interessiert sind und in ihren Gemeinden aktiv werden wollen.

Ein großes DANKE also an euch sowie viel Erfolg bei allen Aktivitäten!

Ein ebenso großes Dankeschön geht auch an alle fünf deutschsprachigen Gebietskirchen, die unseren Stand finanziell unterstützt und damit erst möglich gemacht haben!

 

Und was sagt ihr zur Nachhaltigkeit am IJT?

Da uns diese Frage des Öfteren gestellt wurde, hier eine kurze Antwort dazu:

Sehr positiv finden wir, dass

  • die T-Shirt GOTS zertifiziert sind, einer der höchsten Standards im Textilbereich
  • es den Mehrwegbecher im Willkommenspaket gab, so dass zig tausend Einwegbecher eingespart werden konnten
  • im IJT-Ticket auch das Nahverkehrsticket für Düsseldorf und Umgebung enthalten war
  • beim Catering weniger Verpackungsmüll als beim EJT 2009 angefallen ist durch mehr offene Speisen und Lebensmittelabfälle durch verschiedene Maßnahmen reduziert wurden

Allerdings gibt es auch ein paar Aspekte, die wir uns für die nächste Großveranstaltung wünschen würden:

  • Nachhaltigkeit sollte in allen Bereichen konsequent mitgedacht werden und mehr davon sollte an die Teilnehmenden kommuniziert werden (auch was warum nicht gemacht werden konnte)
  • es sollte mehr vegetarisches und veganes Essen geben und dies nicht an einer extra Ausgabe, die mit „Spezial“ beschrieben ist und damit das umweltverträglichere Essen pauschal abwertet, sondern an jeder Ausgabe, so dass man sich als Gruppe gemeinsam anstellen kann und dann an der Ausgabe wählen kann
  • der Guide sollte auf Recyclingpapier gedruckt werden
  • beim Catering sollte mehr auf Mülltrennung geachtet werden – es gab einen Container, in welchen sowohl Plastik, Papier als auch die biologisch abbaubaren Teller geworfen wurden. Zudem wurden darin am Schluss auch Dinge wie noch volle Ölflaschen (Glas) und Saucen von den Tischen entsorgt. Dies ist zudem unnötige Lebensmittelverschwendung.
  • es sollten keine Wegwerfartikel wie die Leuchtarmbänder in dieser Größenordnung gekauft werden, diese hätte man auch leihen können (wirklich!)
  • es sollte auf bessere Qualität der Rucksäcke geachtet werden – bei ca. der Hälfte ist bereits am IJT oder kurz danach die Befestigung des Trägers gerissen.

Leitfaden für Nachhaltigkeit in Gemeinden veröffentlicht

Zum Internationalen Jugendtag (IJT), im Mai 2019, wird der vierte Leitfaden der Initiative offiziell veröffentlicht. Er trägt den Titel „Wir machen uns stark für die Schöpfung! – Impulse für Gemeinden sowie Christinnen und Christen“.

Titelblatt GemeindeleitfadenLeitfaden als Download, auf dem IJT oder danach in gedruckter Form

Vorab ist er bereits ab heute als Download auf unserer Homepage erhältlich. Direkter Download hier bzw. unter dem Menüpunkt „Materialien„. Der Leitfaden kann nach dem IJT auch in gedruckter Form bei uns bestellt werden, sofern noch Exemplare vorhanden sind. Schreiben Sie uns dazu einfach eine Mail.

Über 50 Ideen und Impulse

Der Leitfaden enthält über 50 Ideen und Impulse für eine nachhaltige Gemeinde sowie den Alltag. Dabei deckt er thematisch die relevantesten Handlungsfelder in Bezug auf die Themen Klima-, Umwelt- und Naturschutz ab: Energie und Ressourcen, Mobilität, Beschaffung und Verpflegung sowie (Kirch-)Garten.

Ziel des Leitfadens

Mit der Broschüre „Wir machen uns stark für die Schöpfung! – Impulse für Gemeinden sowie Christinnen und Christen“ möchten wir aufzeigen, an welchen Stellschrauben Gemeinden und Gläubige drehen können, um nachhaltiger, also mehr im Einklang mit der Schöpfung zu leben und zu handeln.

Wir hoffen, dass sich viele Kirchengemeinden durch den Leitfaden aktiv mit dem Thema Schöpfungsverantwortung auseinandersetzen und Maßnahmen für mehr Schöpfungsverantwortung umsetzen.

Die Initiative auf dem IJT 2019

Lange haben wir darauf hingearbeitet, nun ist es bald soweit: Am Internationalen Jugendtag (IJT) 2019 der NAK in Düsseldorf wird die Initiative Schöpfungsverantwortung mit einem Stand sowie mehreren Programmpunkten vertreten sein.

Der Stand

In Begegnunghalle 6 werden auch wir einen Stand haben. Er trägt die Nummer 22 und ist 50m² groß.

Das ist dort geboten: An vier interaktiven Stationen können sich die BesucherInnen ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen. Zudem kann man beim Klima-Glücksrad sein Wissen beweisen und Preise gewinnen. In unserer abgetrennten Chill-out Area kann man sich außerdem bei schöner Musik und einem eindrucksvollen Film aus Naturfotos in den Sesseln und auf den Hockern ganz in die Schöpfung Gottes fallen lassen.

Zudem bietet der Stand natürlich Informationen über die Initiative und unsere Erntedankaktionen, stellt unsere Materialien vor und gibt einen Überblick über die wichtigsten Aussagen des Stammapostels zum Thema Schöpfungsverantwortung.

Programmpunkte am Stand

Doch das ist noch nicht genug! Wir bieten auch spannende Programmpunkte an unserem Stand an, die das Programmangebot in den anderen Hallen ergänzen und es leider nicht in den gedruckten IJT-Guide geschafft haben:

  • Freitag, 31.5. 16-16:30 Uhr: „Energiewende selber machen“
  • Freitag, 31.5. 16:30-17 Uhr: „The future of the sea“ / „Das Meer im Wandel“
  • Samstag, 1.6. 14-15 Uhr: „Der Preis der Schönheit – über die ökologischen und sozialen Bedingungen bei der Textilherstellung“

Zudem bieten wir Kreativ-Workshops an unserem Stand an. Dabei kannst du dir unter Anleitung in etwa 20-30 Minuten dein exklusives IJT-Souvenir, das dich daran erinnert, dass du die Welt positiv verändern kannst, selbst aus Filz herstellen. Die Kreativ-Workshops werden zu folgenden Zeiten angeboten:

  • Freitag, 31.5. 13-16 Uhr und 17-18 Uhr
  • Samstag, 1.6. 12-14 Uhr und 15-17 Uhr

2 Andachten und ein Workshop

Auch am offiziellen Programm des IJT beteiligen wir uns mit drei Programmpunkten:

  • Andacht „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“: Freitag, 31.5. von 15-15:30 Uhr im Andachtsraum in Halle 7.2
  • Andacht „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“: Samstag, 1.6. von 14-14:30 Uhr im Andachtsraum in Halle 7.2 – leider hat es diese Andacht nicht ins Programmheft geschafft, kommt trotzdem zahlreich! 😉
  • Workshop „Schöpfungsverantwortung leben“: Samstag, 1.6. von 16:30-18 Uhr im CCD Süd, Raum 02

Der Workshop muss vorab über die IJT-Homepage gebucht werden. Unter diesem Link geht es zur Buchung.

Wir sehen uns hoffentlich bei der einen oder anderen Gelegenheit – wir würden uns freuen!