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Rückblick auf vier Tage Glaubensfest – die Initiative auf dem Internationalen Jugendtag 2019

Das Himmelfahrtswochenende liegt nun schon ein paar Wochen zurück, doch die Eindrücke und Erinnerungen an den Internationalen Jugendtag (IJT) der Neuapostolischen Kirche sind noch frisch. Knapp 30.000 Gläubige kamen in Düsseldorf zusammen, um ein Glaubensfest zu feiern.

Mit dabei waren wir, die Initiative Schöpfungsverantwortung: Wir hatten einen 50 m² großen Stand in der Begegnungshalle, zudem organisierten wir einen Workshop zum Thema „Schöpfungsverantwortung leben“ und eine Andacht zum Thema „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“.

Unter anderem durch die „Fridays for Future“-Bewegung und die Europawahlen hatte das Thema Umwelt- und Klimaschutz in den Tagen vor dem IJT sehr viel Aufmerksamkeit erhalten. Und auch wir konnten uns nicht über mangelndes Interesse am Thema Schöpfungsverantwortung beschweren.

Immer gut besucht – unser Stand in der Begegnungshalle

Einen Eindruck von unserem Stand vor der offiziellen Eröffnung des IJT geben wir hier im Video auf Facebook.

 

Der Stand war rund um die Uhr sehr gut besucht. Insbesondere die interaktive Ausstellung zum ökologischen Fußabdruck, die wir von Brot für die Welt ausgeliehen hatten, kam super bei den IJT-Teilnehmenden an, so dass sich teilweise Schlangen an den vier Stationen bildeten.

Durch das Stapeln von Holzplättchen konnte man dort ermitteln, wie man im Bereich Ernährung abschneidet, für den Bereich Mobilität musste man Wasser schöpfen und konnte seinen ökologischen Fußabdruck über eine Skala am Kanister ablesen. Für den Bereich Konsum wurden Kärtchen für verschiedene Aspekte wie Ausstattung mit Fahrzeugen oder technischen Geräten gelegt und beim Bereich Wohnen musste man „Kohlestücke“, die für den ökologischen Fußabdruck in diesem Bereich standen, auf einer Waage ausgleichen.

Insgesamt berechneten so über 450 Personen ihren ökologischen Fußabdruck. Online macht es natürlich nicht so viel Spaß, dort kann man die Berechnung jedoch auch machen, z.B. hier: https://www.fussabdruck.de/.

 

Infomaterial – für alle was dabei

Egal ob man beim ökologischen Fußabdruck gut oder schlecht abschneidet, es gibt immer Optimierungspotenzial. Daher bot unser Stand auch zahlreiche Infomaterialien für ein nachhaltiges Leben und eine nachhaltige Gemeinde. Unter anderem konnte man unseren neuen Leitfaden „Wir machen uns stark für die Schöpfung! – Impulse für Gemeinden sowie Christinnen und Christen“ mitnehmen, in unseren anderen Leitfäden stöbern und sich informieren, was es mit dem Thema Suffizienz auf sich hat.

Auch über unsere Erntedankaktionen und natürlich unsere Initiative ganz allgemein informierten wir. Einige Interessierte nahmen auch das Angebot wahr, direkt einen Mitgliedsantrag für unseren neu gegründeten Verein auszufüllen.

 

Glücksrad und Chill-out Area als weitere Elemente

In unserer Chill-out Area konnte man sich auf bequemen Sesseln entspannen und in Gottes wundervolle Schöpfung eintauchen – ein Video mit schönen Naturfotos, mit Musik untermalt, machte es möglich.

Das Wissen der IJT-Teilnehmenden stellten wir beim Glücksrad auf die Probe. Jede und jeder musste eine Frage aus einer der 20 Kategorien – von Versteppung bis Wasser – beantworten. Natürlich gab es neben den Preisen auch Trostpreise!

 

Vorträge und Kreativ-Workshops am Stand

Am Freitag und Samstag hatten wir noch weitere Angebote an unserem Stand: Drei Vorträge sowie insgesamt acht Stunden Kreativ-Workshops. Der erste Vortrag zum Thema „Energiewende selber machen“ beleuchtete die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität und zeigte ganz praktisch auf, wie man dort nachhaltiger werden kann und was man dazu wissen sollte. Im Vortrag „The future of the sea“ wurde anschaulich aufgezeigt, wie es um das Meer bestellt ist und warum sein Schutz wichtig ist.

Im dritten Vortrag „Der Preis der Schönheit“ wurde gezeigt, wie die sozialen und ökologischen Bedingungen in der Textilherstellung aussehen und wie wir mit unserem Konsum gute Produktionsbedingungen unterstützen können. Bei unseren Kreativ-Workshops, in welchen man IJT-„Erinnerungs-Keimlinge“ filzen konnte, wurden ca. 50 fröhliche Keimlinge im Mini-Blumentopf erstellt.

 

Andacht und Workshop

Unsere Andacht mit dem Titel „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“ am Freitagnachmittag war mit ca. 50 Personen erfreulich gut besucht. Zusammen tauchten wir in Gottes wundervolle Schöpfung ein und bestärkten uns, als aktive Bewahrerinnen und Bewahrer für die Schöpfung einzutreten (die Andacht kann gerne bei uns angefragt werden, um sie auch mal selbst zu halten).

Andacht

(c) IJT-Fotografen

Auch unser Workshop „Schöpfungsverantwortung leben“ war mit ca. 100 Personen sehr gut besucht – ausgebucht. Nach einem einführenden Vortrag teilten sich die Teilnehmenden in fünf Kleingruppen. Die einen dachten sich in nur 30 Minuten ein Theaterstück zum Thema aus, in einer anderen Kleingruppe ging es um Jesus als Vorbild für ein genügsames Leben und in einer weiteren um die diversen Kraftquellen, die man braucht, um mit einem genügsamen Lebensstil in gewisser Weise gegen den Strom zu schwimmen.

Außerdem gab es eine Kleingruppe, die sich mit Ideen für eine Umweltagenda in Gemeinden beschäftigte und eine, die überlegte, was auf höherer Ebene, wie der NAK im Ganzen, zum Thema Schöpfungsverantwortung getan werden könnte.

 

Unser Fazit – großartige Resonanz und viel Freude

Natürlich waren wir erleichtert, als am Donnerstag, kurz nach Hallenöffnung, schon die ersten Leute an unseren Stand strömten und begeistert ihren ökologischen Fußabdruck berechneten, am Glücksrad drehten oder sich bei einer Person aus unserem 29 Personen starken Team über unsere Initiative informierten. Auf Grund des Andrangs vergrößerten wir am Freitag und Samstag sogar die Anzahl der StandbetreuerInnen!

Teil StandhelferInnen

Der größte Teil unseres Standbetreuungs-Teams

Der Vorbereitungsaufwand hat sich also auf jeden Fall gelohnt und es hat einfach Spaß gemacht mit euch und uns viel Freude bereitet. Wir wurden nochmal darin bestärkt, dass es das Thema Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche braucht und es sehr viele Geschwister gibt, die daran interessiert sind und in ihren Gemeinden aktiv werden wollen.

Ein großes DANKE also an euch sowie viel Erfolg bei allen Aktivitäten!

Ein ebenso großes Dankeschön geht auch an alle fünf deutschsprachigen Gebietskirchen, die unseren Stand finanziell unterstützt und damit erst möglich gemacht haben!

 

Und was sagt ihr zur Nachhaltigkeit am IJT?

Da uns diese Frage des Öfteren gestellt wurde, hier eine kurze Antwort dazu:

Sehr positiv finden wir, dass

  • die T-Shirt GOTS zertifiziert sind, einer der höchsten Standards im Textilbereich
  • es den Mehrwegbecher im Willkommenspaket gab, so dass zig tausend Einwegbecher eingespart werden konnten
  • im IJT-Ticket auch das Nahverkehrsticket für Düsseldorf und Umgebung enthalten war
  • beim Catering weniger Verpackungsmüll als beim EJT 2009 angefallen ist durch mehr offene Speisen und Lebensmittelabfälle durch verschiedene Maßnahmen reduziert wurden

Allerdings gibt es auch ein paar Aspekte, die wir uns für die nächste Großveranstaltung wünschen würden:

  • Nachhaltigkeit sollte in allen Bereichen konsequent mitgedacht werden und mehr davon sollte an die Teilnehmenden kommuniziert werden (auch was warum nicht gemacht werden konnte)
  • es sollte mehr vegetarisches und veganes Essen geben und dies nicht an einer extra Ausgabe, die mit „Spezial“ beschrieben ist und damit das umweltverträglichere Essen pauschal abwertet, sondern an jeder Ausgabe, so dass man sich als Gruppe gemeinsam anstellen kann und dann an der Ausgabe wählen kann
  • der Guide sollte auf Recyclingpapier gedruckt werden
  • beim Catering sollte mehr auf Mülltrennung geachtet werden – es gab einen Container, in welchen sowohl Plastik, Papier als auch die biologisch abbaubaren Teller geworfen wurden. Zudem wurden darin am Schluss auch Dinge wie noch volle Ölflaschen (Glas) und Saucen von den Tischen entsorgt. Dies ist zudem unnötige Lebensmittelverschwendung.
  • es sollten keine Wegwerfartikel wie die Leuchtarmbänder in dieser Größenordnung gekauft werden, diese hätte man auch leihen können (wirklich!)
  • es sollte auf bessere Qualität der Rucksäcke geachtet werden – bei ca. der Hälfte ist bereits am IJT oder kurz danach die Befestigung des Trägers gerissen.

Die Initiative auf dem IJT 2019

Lange haben wir darauf hingearbeitet, nun ist es bald soweit: Am Internationalen Jugendtag (IJT) 2019 der NAK in Düsseldorf wird die Initiative Schöpfungsverantwortung mit einem Stand sowie mehreren Programmpunkten vertreten sein.

Der Stand

In Begegnunghalle 6 werden auch wir einen Stand haben. Er trägt die Nummer 22 und ist 50m² groß.

Das ist dort geboten: An vier interaktiven Stationen können sich die BesucherInnen ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen. Zudem kann man beim Klima-Glücksrad sein Wissen beweisen und Preise gewinnen. In unserer abgetrennten Chill-out Area kann man sich außerdem bei schöner Musik und einem eindrucksvollen Film aus Naturfotos in den Sesseln und auf den Hockern ganz in die Schöpfung Gottes fallen lassen.

Zudem bietet der Stand natürlich Informationen über die Initiative und unsere Erntedankaktionen, stellt unsere Materialien vor und gibt einen Überblick über die wichtigsten Aussagen des Stammapostels zum Thema Schöpfungsverantwortung.

Programmpunkte am Stand

Doch das ist noch nicht genug! Wir bieten auch spannende Programmpunkte an unserem Stand an, die das Programmangebot in den anderen Hallen ergänzen und es leider nicht in den gedruckten IJT-Guide geschafft haben:

  • Freitag, 31.5. 16-16:30 Uhr: „Energiewende selber machen“
  • Freitag, 31.5. 16:30-17 Uhr: „The future of the sea“ / „Das Meer im Wandel“
  • Samstag, 1.6. 14-15 Uhr: „Der Preis der Schönheit – über die ökologischen und sozialen Bedingungen bei der Textilherstellung“

Zudem bieten wir Kreativ-Workshops an unserem Stand an. Dabei kannst du dir unter Anleitung in etwa 20-30 Minuten dein exklusives IJT-Souvenir, das dich daran erinnert, dass du die Welt positiv verändern kannst, selbst aus Filz herstellen. Die Kreativ-Workshops werden zu folgenden Zeiten angeboten:

  • Freitag, 31.5. 13-16 Uhr und 17-18 Uhr
  • Samstag, 1.6. 12-14 Uhr und 15-17 Uhr

2 Andachten und ein Workshop

Auch am offiziellen Programm des IJT beteiligen wir uns mit drei Programmpunkten:

  • Andacht „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“: Freitag, 31.5. von 15-15:30 Uhr im Andachtsraum in Halle 7.2
  • Andacht „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“: Samstag, 1.6. von 14-14:30 Uhr im Andachtsraum in Halle 7.2 – leider hat es diese Andacht nicht ins Programmheft geschafft, kommt trotzdem zahlreich! 😉
  • Workshop „Schöpfungsverantwortung leben“: Samstag, 1.6. von 16:30-18 Uhr im CCD Süd, Raum 02

Der Workshop muss vorab über die IJT-Homepage gebucht werden. Unter diesem Link geht es zur Buchung.

Wir sehen uns hoffentlich bei der einen oder anderen Gelegenheit – wir würden uns freuen!

Initiative beendet aktive Arbeit als Fachgruppe für den IJT 2019

Seit November 2016 beschäftigte sich die Initiative Schöpfungsverantwortung damit, wie der im kommenden Jahr stattfindende Internationale Jugendtag (IJT) umweltfreundlich gestaltet werden kann. Nun beenden wir die aktive Mitarbeit als Fachgruppe im Organisationsteam, stehen jedoch selbstverständlich weiterhin auf Anfrage zur Seite.

Grund für den Rückzug ist die schwache Resonanz der anderen Organisationsteams auf unsere Vorschläge und die aus unserer Sicht mangelnde Unterstützung des Leitungsgremiums, das Thema Umweltschutz konsequent in den relevanten Bereichen zu berücksichtigen.

Die Basis – das Umweltschutzkonzept

Im November 2016 legte die Initiative Schöpfungsverantwortung ihren 9-seitigen Vorschlag für ein umfassendes Umweltschutzkonzept (Link zum Papier) für den Internationalen Jugendtag (IJT), der vom 30.5.-2.6.2019 auf dem Gelände der Messe Düsseldorf stattfinden wird, vor.

Im Vorfeld dazu hatte die Initiative Kontakt zum Projektmanager des IJT aufgenommen, von welchem sie dazu eingeladen wurde, sich aktiv in die Planungen und die Organisation einzubringen. Im April 2017 war die Initiative dann durch drei Personen bei der Auftaktsitzung aller Projekt- und Fachgruppen vertreten und präsentierte die Schwerpunkte des Konzepts: Verringerung schädlicher Umweltauswirkungen in den Bereichen Verpflegung, Mobilität und beim Willkommenspaket. Diese wurden bereits in der ersten Sitzung von einigen Gruppen überraschend kontrovers diskutiert und teilweise äußerst kritisch hinterfragt.

Mit Unterstützung des Projektmanagers führte die Initiative ihre Arbeit in der Fachgruppe 9 „Schöpfungsverantwortung“ jedoch weiter fort, trat bei den folgenden Sitzungen, per E-Mail und einem persönlichen Treffen mit dem Caterer für den IJT an die relevanten anderen Gruppen heran und versuchte, Impulse zu setzen und Entscheidungen in eine umweltfreundliche Richtung zu lenken. Ziel war, dass möglichst jede Gruppe mindestens ein Leuchtturmprojekt zum Thema Schöpfungsverantwortung umsetzt.

Die (kleinen) Erfolge

Dies gelang in einigen Punkten, wenngleich die Entscheidungen teilweise nicht (nur) aus Umweltschutz-, sondern z.B. auch aus Kostengründen gefällt wurden und somit nicht zwangsläufig auf unsere Bemühungen zurückgeführt werden können. So wird es beispielsweise im Willkommenspaket – aus heutiger Sicht – keine Powerbanks für alle Teilnehmenden geben. Die Herstellung dieser technischen Geräte für voraussichtlich mehr als 30.000 Personen, wovon die Mehrzahl sicherlich bereits solch ein Gerät besitzt, hätte enorm viel Energie und seltene Rohstoffe bedeutet, zudem findet die Herstellung meist unter äußerst fraglichen Arbeitsbedingungen statt. Stattdessen wird man sich bei Bedarf eine Powerbank im IJT-Shop vor Ort kaufen können, was die  Initiative Schöpfungsverantwortung ausdrücklich begrüßt.

Zudem plant der Caterer diesmal weit weniger (Plastik-)Verpackungen als beim EJT 2009 einzusetzen und z.B. zum Frühstück eine offene Theke für Käse und Wurst anstatt eingeschweißte, vorgepackte Portionen anzubieten. Außerdem sollen durch verschiedene Maßnahmen Lebensmittelabfälle verringert werden.

Begrenzte Einflussmöglichkeiten

In zahlreichen Punkten wurden unsere Vorschläge jedoch abgelehnt, ein konsistentes Umweltkonzept bzw. einen roten Faden in diese Richtung wird es leider – aus heutiger Sicht – nicht geben. Insbesondere betrifft dies unsere Hinweise für eine umweltverträgliche Verpflegung – also einen hohen Anteil vegetarischer, regionaler, biologisch erzeugter oder fair gehandelter Produkte.

Unser Fazit

Trotz einiger guter Maßnahmen wird der IJT – aus heutiger Sicht – unseren Erwartungen an eine umweltfreundliche Großveranstaltung bei Weitem nicht gerecht. Auch günstige oder kostensparende von uns vorgeschlagene Maßnahmen, wie die Reduzierung des Fleischangebots, wurden abgelehnt. Leuchtturmprojekte wie das ausschließliche Angebot fair gehandelten Kaffees und Tees oder Apfelsaft von regionalen Streuobstwiesen werden noch geprüft oder wurden als nicht umsetzbar eingestuft.

Leider konnten wir als Initiative und Fachgruppe nicht mehr erreichen und sehen auch für die verbleibende Zeit bis zum IJT nicht, dass sich noch viel in Richtung Umweltfreundlichkeit bewegen wird. Daher haben wir beschlossen, unsere aktive Mitarbeit an der Organisation des IJT zu beenden und „nur“ noch auf Anfrage beratend zur Seite zu stehen.

Aus unserer Sicht muss sich der IJT an anderen (christlichen) Großveranstaltungen messen lassen – und dort spielt Nachhaltigkeit oft eine große Rolle. Zudem verpasst der IJT aus unserer Sicht die Chance, Werte wie Verantwortung für Gottes Schöpfung (Menschen, Tiere, Pflanzen) und die damit verbundene Nächstenliebe als starke verbindende Elemente für die Veranstaltung zu nutzen, insbesondere, da es sich um einen Jugendtag handelt und dieses Thema gerade bei Jugendlichen eine zunehmende Bedeutung erfährt und sie besonders betrifft.

Die Initiative auf dem IJT 2019

Die Initiative wird trotzdem mit verschiedenen Beiträgen auf dem IJT 2019 vertreten sein:

  • An allen Tagen werden wir mit einem Stand auf dem Messegelände vertreten sein.
  • Wir werden ein oder mehrere Male einen Workshop zum Thema „Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“ anbieten.
  • Voraussichtlich werden wir eine Andacht zum Thema Schöpfungsverantwortung gestalten.

Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 ist zwar schon eine Weile her, trotzdem lohnt es sich, nochmals auf die Aktivitäten und alles, was zum Thema Schöpfungsverantwortung passiert ist, zurückzublicken:

  • Gruppenbild_AusschnittVom 7.-9. April fand unser Jahrestreffen statt. Gastgeber waren unsere Mitglieder aus Koblenz. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Treffens bildeten unsere Planungen für den IJT 2019. Einen Bericht zum Treffen gibt es hier.
  • Im April fand das erste Treffen der Fach- und Projektgruppen zum IJT 2019 statt. Wir sind als Fachgruppe 9 „Schöpfungsverantwortung“ bei den regelmäßigen Treffen vertreten und versuchen in allen Bereichen unsere Ideen für einen nachhaltigen IJT einzubringen. Die Grundlage dafür bietet das Umweltkonzept, das wir dafür ausgearbeitet haben.
  • IMG_5019Im Mai 2017 fand der deutsche evangelische Kirchentag (DEKT) in Berlin statt. Unsere Kirche war wieder mit einem Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten.  Dort durften wir am Samstag, den 27.5. einen Programmpunkt mit dem Titel „Voneinander lernen – Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“ gestalten. Sieben Mitglieder unserer Initiative stellten die Themen, die wir bearbeiten, vor. Mehr dazu lesen Sie hier, Videos zu den einzelnen Themenblöcken gibt es (auch ohne Registrierung) auf unserer Facebookseite.
  • Im Jahr 2017 führten wir unter anderem Workshops auf dem Familientag Berlin-Nordwest und dem Jugendtag des Apostelbereichs Hannover-Südwest durch.
  • Andacht Rudow 1.09.201713 Aktivitäten wurden als Erntedankaktivitäten in zahlreichen Gemeinden in ganz Deutschland organisiert. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Das NAK-Jahresmotto 2017 „Ehre sei Gott, unserm Vater“ stellte auch explizite Bezüge zum Thema Schöpfungsverantwortung her, wie unter anderem der Stammapostel betonte. Auf unserer neuen Unterseite können Sie Zitate des Stammapostels sowie Links auf Texte und Videos einsehen.
  • Führung Biohof Taucha 22.09.2017Über 1.800 Personen besuchten im Jahr 2017 unsere Homepage und klickten insgesamt auf über 5.400 Seiten. Auf Facebook hat sich unser „Freundeskreis“ auf über 200 ausgeweitet.

Blick auf 2018

Das erste Highlight wird voraussichtlich das Jahrestreffen Ende März in Trostberg sein, zu welchem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Zudem steht ein Workshop auf dem Nord- und Ostdeutschen Jugendtag in Leipzig an und ein Vortrag auf Einladung des Netzwerks Apostolische Geschichte im Archiv Brockhagen.
Daneben werden wir weiter daran arbeiten, unsere Ideen zur Schöpfungsverantwortung in die Planung des IJT 2019 einzubringen.
Was das Jahr 2018 sonst noch alles mit sich bringt? Wir sind gespannt!

Initiative erstellt Umweltschutzkonzept für den IJT 2019 – Aufruf zur Mithilfe

Anfang November wurde die Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche von Projektleiter Hendrik Herrmann, der für die Organisation des Internationalen Jugendtags (IJT) verantwortlich ist, beauftragt, ein Umweltschutzkonzept für diese Großveranstaltung, die über Himmelfahrt 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, auszuarbeiten und umzusetzen. Damit ist die Initiative, die sich 2015 konstituierte, offiziell Teil des Planungsteams des IJT, worüber sie sich sehr freut.

Der erste Entwurf des Umweltschutzkonzepts, der hier eingesehen werden kann, wurde am 14.11. an das Team des IJT versandt. Das 6-seitige Dokument enthält zahlreiche Ideen und Maßnahmen, die in zahlreiche Richtungen gehen und daher recht umfassend sind. Die zentralen Prinzipien des Umweltschutzkonzepts sind:

  1. Vermeiden (z.B. Einsatz von Mehrwegbechern)
  2. Vermindern (z. B. Anreise mit öffentlichem Verkehr fördern)
  3. Kompensieren (z.B. CO2-Ausstoß kompensieren)

Im nächsten Schritt muss nun geklärt werden, welche Ideen realistischerweise umsetzbar sind, zudem muss eine Priorisierung vorgenommen werden.

Aufruf zur Mithilfe

Um die mit der Planung und Umsetzung verbundene Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen, ruft die Initiative hiermit alle Interessierten, die sich vorstellen können, an der einen oder anderen Stelle mitzuhelfen, auf, sich per E-Mail an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de zu melden. Insbesondere aus der Region Düsseldorf werden noch Interessierte gesucht.

Beim Jahrestreffen der Initiative im April in Koblenz werden die ersten Schritte geplant, Teams gebildet und Aufgaben verteilt – eine Teilnahme am Treffen ist jedoch keine Voraussetzung, um bei der Umsetzung des Umweltschutzkonzepts des IJT mitzuhelfen. Bis Anfang April wäre es daher sehr gut zu wissen, ob und an welchen Themen Sie interessiert sind, so dass die Arbeit danach direkt losgehen kann.