Aussagen des Stammapostels

Bedeutende Aussagen des Stammapostels zum Thema Schöpfungsverantwortung haben wir hier zusammengestellt.

Gottesdienst in Sankt Petersburg (Russland), 6.10.2019:

„Und Gott hat ihm [dem Mensch] die Erde, die Schöpfung gegeben, dass er sie bewahrt. Der Mensch soll die Schöpfung verwalten anstelle Gottes, im Auftrag Gottes. Also auch im Sinne Gottes. Der Mensch ist verantwortlich für den Zustand der Schöpfung. Er soll dafür sorgen, dass er sie nicht beschädigt. Er soll sie bewahren. Der Mensch kann nicht sagen: ‚Ja, ich genieße alles was ich habe und Gott sorgt für den Rest. Und wenn die Ressourcen nicht mehr da sind, dann wird Gott etwas anderes schenken‘. Nein, Gott hat uns die Schöpfung gegeben und individuell und kollektiv sind wir dafür verantwortlich. Und wir müssen sie bewahren! Der Mensch, individuell und kollektiv, durch seine Entscheidungen, ist verantwortlich für den Zustand der Natur und der Erde. Das ist keine politische Aussage, das ist göttliche Wahrheit.

Wir sind auch verantwortlich für die Zukunft. Wir sind nicht nur verantwortlich für den Zustand der Erde; wir sind auch verantwortlich für die Verteilung der Schätze der Erde. Das ist nicht die Angelegenheit Gottes, wie die Schätze der Erde verteilt werden. Dazu ist der Mensch verantwortlich. Da können wir den lieben Gott nicht anklagen, das hat er dem Menschen überlassen: Wie der Reichtum heute auf Erden verteilt ist und wie wir das verteilen für die nächste Generation. Wir können nicht sagen: ‚Wir nützen die Erde jetzt ganz aus, wir genießen es. Für die nächste Generation wird Gott schon sorgen‘. Nein! Wir sollen sie bewahren, wir sind dafür verantwortlich.“

Gottesdienst im November 2018:

„Wenn der Herr nicht gekommen ist, dann braucht die nächste Generation auch noch etwas. Lasst uns mit der Schöpfung sorgfältig umgehen.“ (siehe nac.today)

Gottesdienst in Uster (Schweiz), 11.11.2018:

„Gott hat den Menschen geschaffen, damit er in Harmonie mit der Schöpfung lebt. Er hat den beiden Menschen die Gleiche Verantwortung gegeben und ihnen gesagt: „Machet euch die Erde untertan“ (vgl. Mose 1, 28). Sie sollen Herr über die Erde sein, aber nicht Herr im menschlichen Sinn, sondern sie sollen Herr sein, wie Gott der Herr ist. Das bedeutet, sie sollen Gott in der Schöpfung vertreten, sie verwalten und sie erhalten, wie er es macht.“

„Was den Umgang mit der Natur anbelangt, leben wir nach dem Prinzip Jesu Christi: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‘ […] Sei der Vertreter Gottes auf Erden und gehe mit der Natur um, wie Gott es machen will: mit Sorgfalt, mit Liebe und mit Nächstenliebe.“

Wort zum Monat April 2017 „Gott und seine Schöpfung erkennen“:

„Gott stellt die Schöpfung allen Menschen zur Verfügung. Er ist und bleibt Eigentümer seiner Schöpfung. Und er sorgt dafür, dass alles in seiner Schöpfung weitergeht. Uns Menschen hat er die sichtbare Schöpfung zum verantwortungsvollen Umgang anvertraut: „… und machet sie euch untertan“ (1Mo 1,28). Wir wollen seine Schöpfung achtsam behandeln und mit den Ressourcen verantwortlich umgehen.“ Ganzer Text auf nak.org

Gottesdienst in Kulmbach (Deutschland), 12.2.2017:

Stammapostel Schneider rief in Kulmbach dazu auf, Gewinne, Geld und das eigene Ich nicht über Gott und seine Schöpfung zu stellen. „Da können wir nicht mitmachen“ – ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt sei hingegen im Sinne der Gebote Gottes, im Sinne der Nächstenliebe. Zum Video bei nac today

Gottesdienst in Bern (Schweiz), 1.1.2017:

„Mit Güte und Weisheit wollen wir mit der Schöpfung umgehen. Der Schöpfer hat sie geschaffen und hat sie uns, den Menschen, anvertraut. Er erwartet von uns, dass wir sie erhalten, dass wir sie und den nächsten Generationen weitergeben. Das ist keine politische Aussage, das ist einfach Evangelium. Gott hat die Ressourcen geschaffen und die reichen für alle Menschen. Aber die Menschen sind verantwortlich für deren Verwaltung und für die Verteilung. […] Wir wollen mit der Schöpfung richtig umgehen, sie verwalten im Sinne Gottes. Wir sind nicht Eigentümer, nur Verwalter […].“ Zum Video bei nac today, ab Minute 3:20

Neujahrsansprache, 1.1.2017:

„Erkennen wir Gottes Größe! Er ist der Schöpfer, von dem alles kommt, sowohl die sichtbare Schöpfung als auch die gesamte Heilsgeschichte. Es ist unser Auftrag, seine Schöpfung mit Weisheit und Güte zu behandeln. Zwar hat Gott die natürlichen Ressourcen gegeben; die Verantwortung für ihre Verteilung und Erhaltung liegt jedoch bei uns, den Menschen.“ Zum Video bei youtube

Gottesdienst in Zofingen (Schweiz), 18.10.2015:

„Der reiche Kornbauer hat mit keinem Gedanken an den Nächsten gedacht, nur an sich; etwa sieben Mal steht in dem Gleichnis das Wort „ich“; ich, ich, ich. Kein Gedanke an andere. Das ist auch in unserer Gesellschaft so. Wie ich mit den Ressourcen umgehe, wie ich mit der Umwelt umgehe, das hat auch Konsequenzen für andere. Aber die Nationen denken gar nicht daran – und manchmal der Einzelne auch nicht. Wie ist das denn mit der nächsten Generation? Wir sind doch den Nachkommen gegenüber auch verpflichtet! Daran denkt man nicht! Ich will jetzt genießen, ich denke nur an mich! Es ist aber Bestandteil des Evangeliums, dass man an die Nächsten denkt.“ Quelle: Unsere Familie 1/2016

„Der Mensch, eine lebendige Seele“, Unsere Familie-Kalender (2015):

„Als neuapostolische Christen sind wir uns bewusst, dass unsere individuellen Entscheidungen an sich nicht unsern Planeten retten und die Zukunft der Menschen gewährleisten können. Dennoch übersehen wir nicht, dass wir die Pflicht haben, der Schöpfung mit Vernunft, Liebe und Güte zu begegnen. Die Tatsache, dass wir auf die bevorstehende Wiederkunft des Herrn warten, entbindet uns nicht von der Verpflichtung, den Lebensraum künftiger Generationen zu achten!“ Quelle: Unsere Familie, Kalender der neuapostolischen Kirche 2015. Seite 30

Gottesdienst in Sao Paulo (Brasilien), 16.11.2014:

„Es ist unsere Angelegenheit und Verantwortung, dass wir sorgfältig mit der Umwelt umgehen. Das möchte ich betonen. Zum Christsein gehört das Bewusstsein, dass Gott die Erde geschaffen und sie dem Menschen als Lebensraum gegeben hat. In unserem Katechismus (Anm.: Kapitel 3.3.1.2) steht, dass es unsere Aufgabe ist, mit der Umwelt mit Liebe, Weisheit und Vernunft umzugehen. Das hat nichts mit Politik zu tun. Das gehört einfach zum Christsein.“ Quelle: Unsere Familie 3/2015