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Gründung des Vereins

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Initiative: Im April 2019 haben wir in Taucha den Verein „Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche“ gegründet. Er soll die Aktivitäten der Initiative weiter vorantreiben, die Strukturen professionalisieren und die Arbeit verstetigen.

Zudem streben wir die Anerkennung der Gemeinnützigkeit an, so dass wir in Zukunft auch Spendenbescheinigungen ausstellen können.

Vorstand

Der Vereinsvorstand v.l.n.r.: Rolf Bose, Carina Zell-Ziegler, André Pahl

Dem Verein gehören 32 Gründungsmitglieder an. Der Vorstand besteht aus drei Personen: Carina Zell-Ziegler aus Berlin, Mit-Initiatorin der Initiative, die die Arbeit der Initiative bislang koordinierte und mit ihrem Mann zusammen vorantrieb, wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt. André Pahl aus Taucha, der die Initiative seit Beginn an enthusiastisch vertreten und beworben hat, u.a. beim MJT in Erfurt 2015 oder beim NOJT 2018 in Leipzig, ist 2. Vorsitzender. Rolf Bose aus Merklingen, ein echtes Vorbild in Sachen nachhaltigem Lebensstil, wurde zum Schatzmeister ernannt.

Unsere Satzung sowie den Mitgliedsantrag können Sie hier herunterladen (nach unten zum Punkt „Verein“ scrollen). Wir freuen uns sehr über neue Mitglieder! Der Jahresbeitrag beträgt aktuell 12 Euro.

Jahrestreffen Taucha 2019

Die meisten der TeilnehmerInnen des Jahrestreffens 2019 in Taucha sind auch Gründungsmitglieder des Vereins

Die Mitgliederversammlung soll jedes Jahr an das Jahrestreffen angekoppelt werden. Damit wird sie im Jahr 2020 am Palmsonntagswochenende (3.-5.4.2020) in Winnenden bei Stuttgart stattfinden.

Eine aktive Mitarbeit in unserer Initiative sowie die Teilnahme an unserem Jahrestreffen ist jedoch nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden.

Fasten für Klimaschutz & Klimagerechtigkeit

„So viel Du brauchst“ – unter diesem Motto laden in diesem Jahr elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer ab Aschermittwoch zum Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit ein (klimafasten.de).

Banner_Klimafasten19_250x188_150dpi„Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Auch wir haben in den letzten Jahren dazu aufgerufen, in der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern doch mal „Klimafasten“ zu machen, also umwelt- und klimaschädliche Verhaltensweisen zu identifizieren und – zeitweise oder längerfristig – zu ersetzen.

Die Broschüre der evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer strukturiert die sieben Fastenwochen und regt jede Woche dazu an, sich einem anderen Bereich zu widmen:

  1. Woche: Zeit für mich und meine Mitgeschöpfe
  2. Woche: Zeit für meinen Energiehaushalt
  3. Woche: Zeit für achtsam kochen und essen
  4. Woche: Zeit für fairen Konsum
  5. Woche: Zeit für anders unterwegs sein
  6. Woche: Zeit für ein plastikfreies Leben
  7. Woche: Zeit für gemeinsame Veränderungen

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Fastenzeit mit klimafreundlichen Herausforderungen und Erfolgen!

Zum Nachdenken

Im aktuellen Jahresbericht des kirchlichen Hilfswerks NAK-karitativ e.V. bringt dessen Geschäftsführer, Jörg Leske, die globalen Zusammenhänge in sehr anschaulicher, aber auch sehr nachdenklich machender Form auf den Punkt:

„Wie skurril sind doch die Verhältnisse dieses Jahrzehnts:
Da reisen wohlhabende Erholungssuchende auf zum Teil umweltschädlichen Ozeanriesen unbeschwert durch Meere, die für andere zu einer tödlichen Falle werden. Dabei handelt es sich um Menschen, die keinen anderen Ausweg mehr aus ihren wirtschaftlich oder kriegerisch bedingten Notsituationen sehen. Für sich und ihre Kinder eine lebenswerte Zukunft suchend, begeben sie sich auf eine oft über Jahre hinziehende Flucht. Viele werden dabei zur Beute von profitgierigen, skrupellosen Schleppern, wenn sie ihr Leben und häufig genug auch das ihrer Kinder riskieren, indem sie sich völlig ungeeigneten Booten zur Überquerung des Mittelmeeres anvertrauen.

Da lesen in unserem Land Eltern ihren Kindern aus Grimms Märchen vor, Ei was, du Rotkopf„, sagte der Esel zum Hahn, „zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod findest du überall.“ und bemerken kaum das Makabre der Situation, dass dies im 21. Jahrhundert bittere Realität geworden ist. Nur sind es nicht Tiere, die einen Weg aus dem Elend suchen, sondern Menschen! Uns „Erwachsenen“ empfehle ich, das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten wieder einmal zu lesen. Ich hoffe, dass viele beim „gut gedeckten Tisch der Räuber“ nachdenklich werden, ganz besonders wenn sie dabei an ihren eigenen Ressourcenverbrauch und ökologischen Fußabdruck denken – ich bin es jedenfalls geworden!“

Autor: Jörg Leske, aus: Jahresbericht 2017 von NAK-karitativ e.V., erschienen im November 2018.

Bald ist Erntedank!

Wir befinden uns wieder in der Schöpfungszeit – den Wochen vor dem Erntedanktag.

Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018

Morgen, am Freitag, den 7. September 2018, findet der jährlich von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland organisierte „ökumenische Tag der Schöpfung“ statt. Dazu wird es vielerorts Veranstaltungen geben. Die zentrale Feier des ökumenischen Schöpfungstags wird 2018 in Starkow in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, das Motto lautet „Von meinen Früchten könnt ihr leben“. Auch die NAK wird an den Feierlichkeiten beteiligt sein.

Mehr Infos zum Schöpfungstag finden Sie hier, das Programm zur Veranstaltung in Starkow finden Sie unter anderem hier und weitere regionale Veranstaltungen sind hier aufgelistet.

Zentraler Aufruf zu Aktionen innerhalb der NAK

Innerhalb unserer Kirche gibt es dieses Jahr den zentralen Aufruf aus der Bezirksapostelversammlung Europa, in den Gemeinden Aktivitäten rund um den Erntedanktag zu organisieren. Der Erntedanktag wird dieses Jahr am 7. Oktober gefeiert; das Motto, unter dem die Aktivitäten stehen sollen, lautet „Gott sei Dank“. Für die Koordination sind die Gebietskirchen zuständig, die Gemeinden haben jedoch meist recht freie Hand, welche Aktivitäten sie organisieren und umsetzen wollen.

Die Initiative freut sich darüber, dass das Thema Erntedank im Jahr 2018 so zentral in unserer Kirche behandelt wird und einen Fokus im Gemeindeleben bilden soll!

Neben den Aktionen in den Gemeinden soll auch öffentlichkeitswirksam zu den Erntedankgottesdiensten aufgerufen werden. Dazu werden in ganz Deutschland – wie in den letzten Jahren in NRW – Plakatwände angemietet und das Poster mit den lachenden Kürbissen aufgehängt.kürbisse erntedanktag 2018

Ideenliste der Initiative Schöpfungsverantwortung

Der zentrale Aufruf innerhalb der europäischen Gebietskirchen der NAK ist der Grund, warum die Initiative Schöpfungsverantwortung dieses Jahr keinen eigenen Aufruf zur Organisation von Erntedankaktionen – wie in den letzten drei Jahren seit 2015 – gestartet hat.

Die Ideenliste, die von der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit (AG ÖFA) der NAK erarbeitet wurde, greift jedoch sehr viele Ideen der Initiative Schöpfungsverantwortung auf, wie beispielsweise die Andacht „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“, die wir 2016 konzipiert haben. Die 30-minütige Andacht mit Texten, Liedern und Lesungen schicken wir gerne auf Anfrage zu.

Unsere Ideenliste, die sich in großen Teilen mit der der AG ÖFA überschneidet, finden Sie hier. Zudem finden Sie auf diesen Unterseiten eine Übersicht über die Aktivitäten, die Gemeinden in den Jahren 2015, 2016 und 2017 organisiert haben. Vielleicht bietet Ihnen das Inspiration für die Planung der Aktionen in Ihrer Gemeinde.

Materialien für Ihre Aktion zum Erntedanktag

Konkrete und direkt für Sie nutzbare Materialien (Link zur Download-Seite), die die Initiative Schöpfungsverantwortung bereitstellt, sind:

  • Andachten zum Thema „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“ (30 Minuten), zum Thema des ökumenischen Schöpfungstags „Von meinen Früchten könnt ihr leben“ (30 Minuten) und eine verkürzte Version mit Teilen beider Andachten (20 Minuten)
  • Eine Fotoausstellung zum Thema „Wundervolle Schöpfung“
  • Leitfäden für Gemeinden zu den Themen „Naturnaher Kirchgarten“ (mit Bauanleitungen für Insektenhotels, Nisthilfen und weiteren praktischen Tipps, z.B. zum Anlegen von Steingärten), „Naturverträglicher Altarschmuck“ und „Ernährung und Schöpfungsverantwortung“
  • Eine Präsentation mit Skript zum Thema Schöpfungsverantwortung (naturwissenschaftliche und theologische Hintergründe, Vorstellung der Initiative, Anregungen für die konkrete Umsetzung in Gemeinden)
  • Flyer mit Ideen für den Erntedanktag und über die Initiative Schöpfungsverantwortung

Des Weiteren finden Sie auch auf der Seite der ACK zum ökumenischen Schöpfungstag diverse Materialien wie Predigtanregungen, Lieder und Gebete.

Aktionen in Ihrer Gemeinde und Berichte darüber

Wir freuen uns über die vielfältigen Ideen und Aktionen dieses Jahr zu Erntedank und über alle Glaubensgeschwister, die sich bei uns gemeldet haben, um Anregungen zu bekommen, Materialien zu bestellen oder uns über ihre Aktivität zu informieren!

Gerne berichten wir auf unserer Facebookseite oder hier auf der Homepage über Ihre Aktion! Schicken Sie uns dazu einfach einen Link zum Bericht oder Fotos und einen Bericht an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Gemeinde bei allen Aktivitäten gutes Gelingen und viel Freude sowie eine gesegnete Schöpfungszeit/einen gesegneten Erntedanktag!

Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 ist zwar schon eine Weile her, trotzdem lohnt es sich, nochmals auf die Aktivitäten und alles, was zum Thema Schöpfungsverantwortung passiert ist, zurückzublicken:

  • Gruppenbild_AusschnittVom 7.-9. April fand unser Jahrestreffen statt. Gastgeber waren unsere Mitglieder aus Koblenz. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Treffens bildeten unsere Planungen für den IJT 2019. Einen Bericht zum Treffen gibt es hier.
  • Im April fand das erste Treffen der Fach- und Projektgruppen zum IJT 2019 statt. Wir sind als Fachgruppe 9 „Schöpfungsverantwortung“ bei den regelmäßigen Treffen vertreten und versuchen in allen Bereichen unsere Ideen für einen nachhaltigen IJT einzubringen. Die Grundlage dafür bietet das Umweltkonzept, das wir dafür ausgearbeitet haben.
  • IMG_5019Im Mai 2017 fand der deutsche evangelische Kirchentag (DEKT) in Berlin statt. Unsere Kirche war wieder mit einem Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten.  Dort durften wir am Samstag, den 27.5. einen Programmpunkt mit dem Titel „Voneinander lernen – Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“ gestalten. Sieben Mitglieder unserer Initiative stellten die Themen, die wir bearbeiten, vor. Mehr dazu lesen Sie hier, Videos zu den einzelnen Themenblöcken gibt es (auch ohne Registrierung) auf unserer Facebookseite.
  • Im Jahr 2017 führten wir unter anderem Workshops auf dem Familientag Berlin-Nordwest und dem Jugendtag des Apostelbereichs Hannover-Südwest durch.
  • Andacht Rudow 1.09.201713 Aktivitäten wurden als Erntedankaktivitäten in zahlreichen Gemeinden in ganz Deutschland organisiert. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Das NAK-Jahresmotto 2017 „Ehre sei Gott, unserm Vater“ stellte auch explizite Bezüge zum Thema Schöpfungsverantwortung her, wie unter anderem der Stammapostel betonte. Auf unserer neuen Unterseite können Sie Zitate des Stammapostels sowie Links auf Texte und Videos einsehen.
  • Führung Biohof Taucha 22.09.2017Über 1.800 Personen besuchten im Jahr 2017 unsere Homepage und klickten insgesamt auf über 5.400 Seiten. Auf Facebook hat sich unser „Freundeskreis“ auf über 200 ausgeweitet.

Blick auf 2018

Das erste Highlight wird voraussichtlich das Jahrestreffen Ende März in Trostberg sein, zu welchem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Zudem steht ein Workshop auf dem Nord- und Ostdeutschen Jugendtag in Leipzig an und ein Vortrag auf Einladung des Netzwerks Apostolische Geschichte im Archiv Brockhagen.
Daneben werden wir weiter daran arbeiten, unsere Ideen zur Schöpfungsverantwortung in die Planung des IJT 2019 einzubringen.
Was das Jahr 2018 sonst noch alles mit sich bringt? Wir sind gespannt!

„Gott und seine Schöpfung erkennen“ lautet das Wort zum Monat April des Stammapostels

Stammapostel Schneider widmet das „Wort zum Monat“ im April 2017 dem Motto „Gott und seine Schöpfung erkennen“. Die Ausführungen sind in Ausgabe 07/2017 der Zeitschrift „Unsere Familie“, in Ausgabe 2017/02 der Zeitschrift „community“ (siehe hier) und auf nak.org nachzulesen: siehe hier.

In Bezug auf das Jahresmotto „Ehre sei Gott, unserem Vater“ beschreibt er die Bewahrung der Schöpfung als eine der drei Aufgaben, die im Jahr 2017 von den neuapostolischen Gläubigen angegangen werden sollen: „Gott stellt die Schöpfung allen Menschen zur Verfügung. Er ist und bleibt Eigentümer seiner Schöpfung. Und er sorgt dafür, dass alles in seiner Schöpfung weitergeht. Uns Menschen hat er die sichtbare Schöpfung zum verantwortungsvollen Umgang anvertraut: „… und machet sie euch untertan“ (1Mo 1,28). Wir wollen seine Schöpfung achtsam behandeln und mit den Ressourcen verantwortlich umgehen.“

Artikel über „Umweltsünden“ in „Unsere Familie“

Umweltsünden begegnen uns fast täglich

In Ausgabe 04/2017 der Zeitschrift „Unsere Familie“ erschien ein nachdenkenswerter Artikel zum Thema „Umweltsünden“. Plastikmüll in angespülten Fischen, verseuchtes Trinkwasser, Autoabgase, Müll im Wald – diese leider schon fast alltäglichen Feststellungen und Nachrichten waren für den Redakteur Martin Arzt ein Anlass, den menschlichen Einfluss auf die Schöpfung näher in Augenschein zu nehmen.

Auch unsere Mitmenschen gehören zur „Umwelt“!

Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die natürlichen Lebensgrundlagen, Pflanzen und Tiere, sondern auch auf unsere Mitmenschen, die ebenso Teil der Schöpfung sind und an welchen genauso „Umweltsünden“, zum Beispiel in Form von liebloser oder ausbeuterischer Behandlung, begangen weren.

Immer an die Folgen denken – wir sind vor Gott verantwortlich

Leider muss er feststellen, dass „die Vorstellung, dass wir Gott zur Verantwortung verpflichtet sind, […] mehr und mehr aus dem Denken [schwindet] und deshalb auch die Scheu, der Erde aus Gedankenlosigkeit oder aus Eigeninteresse Übles anzutun“. Sein Fazit, welches die Initiative Schöpfungsverantwortung voll und ganz teilt, ist, dass uns die Folge unseres Handelns nicht egal sein darf, „wenn unsere Lebensfrage noch ist, dass Gott in uns regiere“.

Artikel zum Download

Der Bischoff-Verlag hat uns den Artikel freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Er kann hier gelesen und heruntergeladen werden. Copyright: „Unsere Familie – die Zeitschrift der neuapostolischen Kirche“, Ausgabe Nr. 04/2017, S. 24 – 25  © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg.

Was nun? Sein Handeln hinterfragen…

Zur Besinnung und Umkehr ruft unter anderem die aktuelle Fastenzeit bis Ostern auf. Jede und jeder kann sich fragen, wie sie / er selbst zu „Umweltsünden“ beiträgt und diese in Zukunft reduzieren oder beseitigen kann. Impulse dafür bietet unter anderem die Ideensammlung der Initiative Schöpfungsverantwortung für Gemeinden und Gemeindemitglieder.

… und anpacken!

Es gibt zudem viele Beispiele, wo Gläubige aktiv werden und einfach anpacken, um „Umweltsünden“ zu beseitigen. So beteiligte sich die Gemeinde Winnenden (Süddeutschland) am 25. März 2017 an der „Stadtputzete“ und sammelte – bewaffnet mit Zangen und Säcken – etliches an Müll und achtlos Weggeworfenem ein.

Jahresrückblick 2016

Wir möchten kurz vor Jahresende inne halten und auf das Jahr 2016 zurückblicken. Es war für die Initiative wieder mit vielen spannenden Aktionen und neuen Veröffentlichungen, die das Thema Schöpfungsverantwortung in die Gemeinden tragen sollen, verbunden.

  • In der Fastenzeit riefen wir zum „Umwelt- bzw. Klimafasten“ auf, siehe hier.
  • Vom 1.-3. April fand unser zweites Treffen statt. Gastgeber waren unsere Mitglieder aus der Schweiz, wir trafen uns in der UmweltArena Spreitenbach bei Zürich. Einen Bericht zum Treffen gibt es hier.
  • Die Leitfäden „Naturnaher Kirchgarten“ und „Naturverträglicher Altarschmuck“, die Gemeinden Hilfestellung und gute Beispiele geben sollen, erschienen im Sommer. Sie können hier auf unserer Homepage heruntergeladen werden.
  • Zum Fotowettbewerb „Wundervolle Schöpfung“ gingen 18 Fotos bei uns ein. Die Ausstellung inkl. 2 Begleitseiten kann hier auf unserer Homepage heruntergeladen und auch in Ihrer Gemeinde gezeigt werden.
  • 15 Aktivitäten wurden als Erntedankaktivitäten in zahlreichen Gemeinden in ganz Deutschland organisiert. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Wir haben ein Umweltschutzkonzept für den Internationalen Jugendtag, der 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, erarbeitet. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Über 1.800 Personen besuchten im Jahr 2016 unsere Homepage und klickten insgesamt auf über 6.000 Seiten. Auf Facebook hat sich unser „Freundeskreis“ auf über 160 ausgeweitet.

Blick auf 2017

Das erste Highlight wird voraussichtlich das dritte Treffen im April in Koblenz sein, zu welchem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Zudem werden wir das Umweltschutzkonzept für den IJT 2019 weiter ausarbeiten und konkretisieren.
Was das Jahr 2017 sonst noch alles mit sich bringt? Wir sind gespannt!

Fotowettbewerb „Wundervolle Schöpfung“

Die Initiative ruft zum Fotowettbewerb „Wundervolle Schöpfung“ auf!

Ob ihr im Sommer auf Reisen geht oder die Sonne zu Hause genießt – ganz egal – die Schöpfung kann uns überall verzaubern. Schickt uns daher eure selbstgemachten Fotos zum Thema mit Name (wer hat das Bild gemacht), Jahr (wann wurde das Bild aufgenommen) und einem Titel, der das Bild beschreibt.

Zum einen stellen wir die Fotos auf unsere Facebookseite, zum anderen nehmen sie am Wettbewerb teil. Mitte September lassen wir alle Freunde und Interessierten an der Initiative abstimmen, welches die besten 15 Fotos sind.

Diese werden dann mit Name, Jahr und Titel versehen auf unserer Homepage zum Download angeboten, so dass alle, die möchten, damit eine kleine Fotoausstellung in ihrer Gemeinde, zum Beispiel am Erntedanktag, ausrichten können. Die Fotos können dazu von allen Interessierten eigenständig auf Fotopapier ausgedruckt  und aufgehangen werden. Infos zum Thema der Ausstellung und zur Initiative stellen wir zudem für euch bereit.

Deadline zur Teilnahme ist der 11. September 2016. Bitte schickt eure Fotos an schoepfungsverantwortung(a)posteo.de

Wir freuen uns auf eure Fotos!

„Unser tägliches Brot gib uns heute“

Weltweit geht es in allen vier neuapostolischen Sonntagsgottesdiensten im April um das Vaterunser und seine Bedeutung. Morgen, am 10. April 2016, steht das Thema Brot durch die Gebetspassage „Unser tägliches Brot gib uns heute“ im Mittelpunkt.

Der Hannoveraner Bezirksevangelist Jörg Leske, Geschäftsführer von  „NAK karitativ“, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirchen Deutschlands, hat sich vor einigen Monaten genau mit diesem Thema beschäftigt. Aufgrund der Aktualität veröffentlichen wir seinen Artikel, der bereits in der Gemeindezeitschrift Hannover-Süd und im Magazin „Ja. Im Norden“ erschienen ist, auch auf unserer Homepage.

DSC_9519Ich greife das Thema Brot auf, um Interessierte teilhaben zu lassen an der mich persönlich betreffenden Auseinandersetzung mit meiner Verantwortung – auch Mitschuld – zu den bedrängenden Fragen in diesem Zusammenhang.

In jedem Gottesdienst schmerzt mich die Bitte: „unser tägliches Brot gib uns heute“, die nach meinem Verständnis nicht zufällig in enger Beziehung zur folgenden Bitte steht: „und vergib uns unsere Schuld…“

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