Regenwasserversickerungsanlage Castrop-Rauxel

Die Regenwasserversickerungsanlage der NAK-Gemeinde Castrop-Rauxel-Nord. Foto: privat

Regenwasser wird durch Flächenversiegelung immer häufiger direkt in die Kanalisation eingeleitet und somit dem natürlichen Kreislauf entzogen. Dies führt zum einen dazu, dass es im Boden und in den Flüssen fehlt, zum anderen aber auch zu hohen Kosten für die Abwasserbehandlung.

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Die Regenwasserversickerungsanlage der NAK-Gemeinde Castrop-Rauxel-Nord. Foto: privat

Im Zuge eines Umbaus der Kirche Castrop-Rauxel-Nord wurde diese mit einer Regenwasserversickerungsanlage ausgestattet. Das Konzept dafür wurde in einer Abschlussarbeit von Studierenden der FH Münster entwickelt, die Idee kam vom Vorsteher der Gemeinde, welcher auch Professor für Urbanhydrologie und Wasserversorgung an der FH ist.

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Verleihung des „Wasserzeichens“. Foto: (c) NAK-NRW

Die Emschergenossenschaft förderte die Regenwasserversickerungsanlage mit 12.000€. Da  jährlich über 2.500€ an Kosten eingespart werden, hat die Kirche die Investitionskosten für die Anlage in rund drei Jahren wieder hereingeholt. Somit spart die Kirche langfristig nicht nur hohe Kosten, sondern entlastet auch die Kanalisation, die bei Starkregenereignissen sonst oft überlastet ist.

Für dieses Vorzeigeprojekt verlieh die Emschergenossenschaft der Kirche das „Wasserzeichen“.

Einen Artikel mit weiteren Fotos und Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Gebietskirchenseite der NAK NRW hier.

Kontakt: nordost(at)nak-herne.de