Archiv der Kategorie: NAK Nachhaltigkeit

Bald ist Erntedank!

Wir befinden uns wieder in der Schöpfungszeit – den Wochen vor dem Erntedanktag.

Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018

Morgen, am Freitag, den 7. September 2018, findet der jährlich von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland organisierte „ökumenische Tag der Schöpfung“ statt. Dazu wird es vielerorts Veranstaltungen geben. Die zentrale Feier des ökumenischen Schöpfungstags wird 2018 in Starkow in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, das Motto lautet „Von meinen Früchten könnt ihr leben“. Auch die NAK wird an den Feierlichkeiten beteiligt sein.

Mehr Infos zum Schöpfungstag finden Sie hier, das Programm zur Veranstaltung in Starkow finden Sie unter anderem hier und weitere regionale Veranstaltungen sind hier aufgelistet.

Zentraler Aufruf zu Aktionen innerhalb der NAK

Innerhalb unserer Kirche gibt es dieses Jahr den zentralen Aufruf aus der Bezirksapostelversammlung Europa, in den Gemeinden Aktivitäten rund um den Erntedanktag zu organisieren. Der Erntedanktag wird dieses Jahr am 7. Oktober gefeiert; das Motto, unter dem die Aktivitäten stehen sollen, lautet „Gott sei Dank“. Für die Koordination sind die Gebietskirchen zuständig, die Gemeinden haben jedoch meist recht freie Hand, welche Aktivitäten sie organisieren und umsetzen wollen.

Die Initiative freut sich darüber, dass das Thema Erntedank im Jahr 2018 so zentral in unserer Kirche behandelt wird und einen Fokus im Gemeindeleben bilden soll!

Neben den Aktionen in den Gemeinden soll auch öffentlichkeitswirksam zu den Erntedankgottesdiensten aufgerufen werden. Dazu werden in ganz Deutschland – wie in den letzten Jahren in NRW – Plakatwände angemietet und das Poster mit den lachenden Kürbissen aufgehängt.kürbisse erntedanktag 2018

Ideenliste der Initiative Schöpfungsverantwortung

Der zentrale Aufruf innerhalb der europäischen Gebietskirchen der NAK ist der Grund, warum die Initiative Schöpfungsverantwortung dieses Jahr keinen eigenen Aufruf zur Organisation von Erntedankaktionen – wie in den letzten drei Jahren seit 2015 – gestartet hat.

Die Ideenliste, die von der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit (AG ÖFA) der NAK erarbeitet wurde, greift jedoch sehr viele Ideen der Initiative Schöpfungsverantwortung auf, wie beispielsweise die Andacht „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“, die wir 2016 konzipiert haben. Die 30-minütige Andacht mit Texten, Liedern und Lesungen schicken wir gerne auf Anfrage zu.

Unsere Ideenliste, die sich in großen Teilen mit der der AG ÖFA überschneidet, finden Sie hier. Zudem finden Sie auf diesen Unterseiten eine Übersicht über die Aktivitäten, die Gemeinden in den Jahren 2015, 2016 und 2017 organisiert haben. Vielleicht bietet Ihnen das Inspiration für die Planung der Aktionen in Ihrer Gemeinde.

Materialien für Ihre Aktion zum Erntedanktag

Konkrete und direkt für Sie nutzbare Materialien (Link zur Download-Seite), die die Initiative Schöpfungsverantwortung bereitstellt, sind:

  • Andachten zum Thema „Die Schöpfung preisen – die Schöpfung bewahren“ (30 Minuten), zum Thema des ökumenischen Schöpfungstags „Von meinen Früchten könnt ihr leben“ (30 Minuten) und eine verkürzte Version mit Teilen beider Andachten (20 Minuten)
  • Eine Fotoausstellung zum Thema „Wundervolle Schöpfung“
  • Leitfäden für Gemeinden zu den Themen „Naturnaher Kirchgarten“ (mit Bauanleitungen für Insektenhotels, Nisthilfen und weiteren praktischen Tipps, z.B. zum Anlegen von Steingärten), „Naturverträglicher Altarschmuck“ und „Ernährung und Schöpfungsverantwortung“
  • Eine Präsentation mit Skript zum Thema Schöpfungsverantwortung (naturwissenschaftliche und theologische Hintergründe, Vorstellung der Initiative, Anregungen für die konkrete Umsetzung in Gemeinden)
  • Flyer mit Ideen für den Erntedanktag und über die Initiative Schöpfungsverantwortung

Des Weiteren finden Sie auch auf der Seite der ACK zum ökumenischen Schöpfungstag diverse Materialien wie Predigtanregungen, Lieder und Gebete.

Aktionen in Ihrer Gemeinde und Berichte darüber

Wir freuen uns über die vielfältigen Ideen und Aktionen dieses Jahr zu Erntedank und über alle Glaubensgeschwister, die sich bei uns gemeldet haben, um Anregungen zu bekommen, Materialien zu bestellen oder uns über ihre Aktivität zu informieren!

Gerne berichten wir auf unserer Facebookseite oder hier auf der Homepage über Ihre Aktion! Schicken Sie uns dazu einfach einen Link zum Bericht oder Fotos und einen Bericht an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Gemeinde bei allen Aktivitäten gutes Gelingen und viel Freude sowie eine gesegnete Schöpfungszeit/einen gesegneten Erntedanktag!

Initiative beendet aktive Arbeit als Fachgruppe für den IJT 2019

Seit November 2016 beschäftigte sich die Initiative Schöpfungsverantwortung damit, wie der im kommenden Jahr stattfindende Internationale Jugendtag (IJT) umweltfreundlich gestaltet werden kann. Nun beenden wir die aktive Mitarbeit als Fachgruppe im Organisationsteam, stehen jedoch selbstverständlich weiterhin auf Anfrage zur Seite.

Grund für den Rückzug ist die schwache Resonanz der anderen Organisationsteams auf unsere Vorschläge und die aus unserer Sicht mangelnde Unterstützung des Leitungsgremiums, das Thema Umweltschutz konsequent in den relevanten Bereichen zu berücksichtigen.

Die Basis – das Umweltschutzkonzept

Im November 2016 legte die Initiative Schöpfungsverantwortung ihren 9-seitigen Vorschlag für ein umfassendes Umweltschutzkonzept (Link zum Papier) für den Internationalen Jugendtag (IJT), der vom 30.5.-2.6.2019 auf dem Gelände der Messe Düsseldorf stattfinden wird, vor.

Im Vorfeld dazu hatte die Initiative Kontakt zum Projektmanager des IJT aufgenommen, von welchem sie dazu eingeladen wurde, sich aktiv in die Planungen und die Organisation einzubringen. Im April 2017 war die Initiative dann durch drei Personen bei der Auftaktsitzung aller Projekt- und Fachgruppen vertreten und präsentierte die Schwerpunkte des Konzepts: Verringerung schädlicher Umweltauswirkungen in den Bereichen Verpflegung, Mobilität und beim Willkommenspaket. Diese wurden bereits in der ersten Sitzung von einigen Gruppen überraschend kontrovers diskutiert und teilweise äußerst kritisch hinterfragt.

Mit Unterstützung des Projektmanagers führte die Initiative ihre Arbeit in der Fachgruppe 9 „Schöpfungsverantwortung“ jedoch weiter fort, trat bei den folgenden Sitzungen, per E-Mail und einem persönlichen Treffen mit dem Caterer für den IJT an die relevanten anderen Gruppen heran und versuchte, Impulse zu setzen und Entscheidungen in eine umweltfreundliche Richtung zu lenken. Ziel war, dass möglichst jede Gruppe mindestens ein Leuchtturmprojekt zum Thema Schöpfungsverantwortung umsetzt.

Die (kleinen) Erfolge

Dies gelang in einigen Punkten, wenngleich die Entscheidungen teilweise nicht (nur) aus Umweltschutz-, sondern z.B. auch aus Kostengründen gefällt wurden und somit nicht zwangsläufig auf unsere Bemühungen zurückgeführt werden können. So wird es beispielsweise im Willkommenspaket – aus heutiger Sicht – keine Powerbanks für alle Teilnehmenden geben. Die Herstellung dieser technischen Geräte für voraussichtlich mehr als 30.000 Personen, wovon die Mehrzahl sicherlich bereits solch ein Gerät besitzt, hätte enorm viel Energie und seltene Rohstoffe bedeutet, zudem findet die Herstellung meist unter äußerst fraglichen Arbeitsbedingungen statt. Stattdessen wird man sich bei Bedarf eine Powerbank im IJT-Shop vor Ort kaufen können, was die  Initiative Schöpfungsverantwortung ausdrücklich begrüßt.

Zudem plant der Caterer diesmal weit weniger (Plastik-)Verpackungen als beim EJT 2009 einzusetzen und z.B. zum Frühstück eine offene Theke für Käse und Wurst anstatt eingeschweißte, vorgepackte Portionen anzubieten. Außerdem sollen durch verschiedene Maßnahmen Lebensmittelabfälle verringert werden.

Begrenzte Einflussmöglichkeiten

In zahlreichen Punkten wurden unsere Vorschläge jedoch abgelehnt, ein konsistentes Umweltkonzept bzw. einen roten Faden in diese Richtung wird es leider – aus heutiger Sicht – nicht geben. Insbesondere betrifft dies unsere Hinweise für eine umweltverträgliche Verpflegung – also einen hohen Anteil vegetarischer, regionaler, biologisch erzeugter oder fair gehandelter Produkte.

Unser Fazit

Trotz einiger guter Maßnahmen wird der IJT – aus heutiger Sicht – unseren Erwartungen an eine umweltfreundliche Großveranstaltung bei Weitem nicht gerecht. Auch günstige oder kostensparende von uns vorgeschlagene Maßnahmen, wie die Reduzierung des Fleischangebots, wurden abgelehnt. Leuchtturmprojekte wie das ausschließliche Angebot fair gehandelten Kaffees und Tees oder Apfelsaft von regionalen Streuobstwiesen werden noch geprüft oder wurden als nicht umsetzbar eingestuft.

Leider konnten wir als Initiative und Fachgruppe nicht mehr erreichen und sehen auch für die verbleibende Zeit bis zum IJT nicht, dass sich noch viel in Richtung Umweltfreundlichkeit bewegen wird. Daher haben wir beschlossen, unsere aktive Mitarbeit an der Organisation des IJT zu beenden und „nur“ noch auf Anfrage beratend zur Seite zu stehen.

Aus unserer Sicht muss sich der IJT an anderen (christlichen) Großveranstaltungen messen lassen – und dort spielt Nachhaltigkeit oft eine große Rolle. Zudem verpasst der IJT aus unserer Sicht die Chance, Werte wie Verantwortung für Gottes Schöpfung (Menschen, Tiere, Pflanzen) und die damit verbundene Nächstenliebe als starke verbindende Elemente für die Veranstaltung zu nutzen, insbesondere, da es sich um einen Jugendtag handelt und dieses Thema gerade bei Jugendlichen eine zunehmende Bedeutung erfährt und sie besonders betrifft.

Die Initiative auf dem IJT 2019

Die Initiative wird trotzdem mit verschiedenen Beiträgen auf dem IJT 2019 vertreten sein:

  • An allen Tagen werden wir mit einem Stand auf dem Messegelände vertreten sein.
  • Wir werden ein oder mehrere Male einen Workshop zum Thema „Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“ anbieten.
  • Voraussichtlich werden wir eine Andacht zum Thema Schöpfungsverantwortung gestalten.

Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 ist zwar schon eine Weile her, trotzdem lohnt es sich, nochmals auf die Aktivitäten und alles, was zum Thema Schöpfungsverantwortung passiert ist, zurückzublicken:

  • Gruppenbild_AusschnittVom 7.-9. April fand unser Jahrestreffen statt. Gastgeber waren unsere Mitglieder aus Koblenz. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Treffens bildeten unsere Planungen für den IJT 2019. Einen Bericht zum Treffen gibt es hier.
  • Im April fand das erste Treffen der Fach- und Projektgruppen zum IJT 2019 statt. Wir sind als Fachgruppe 9 „Schöpfungsverantwortung“ bei den regelmäßigen Treffen vertreten und versuchen in allen Bereichen unsere Ideen für einen nachhaltigen IJT einzubringen. Die Grundlage dafür bietet das Umweltkonzept, das wir dafür ausgearbeitet haben.
  • IMG_5019Im Mai 2017 fand der deutsche evangelische Kirchentag (DEKT) in Berlin statt. Unsere Kirche war wieder mit einem Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten.  Dort durften wir am Samstag, den 27.5. einen Programmpunkt mit dem Titel „Voneinander lernen – Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“ gestalten. Sieben Mitglieder unserer Initiative stellten die Themen, die wir bearbeiten, vor. Mehr dazu lesen Sie hier, Videos zu den einzelnen Themenblöcken gibt es (auch ohne Registrierung) auf unserer Facebookseite.
  • Im Jahr 2017 führten wir unter anderem Workshops auf dem Familientag Berlin-Nordwest und dem Jugendtag des Apostelbereichs Hannover-Südwest durch.
  • Andacht Rudow 1.09.201713 Aktivitäten wurden als Erntedankaktivitäten in zahlreichen Gemeinden in ganz Deutschland organisiert. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Das NAK-Jahresmotto 2017 „Ehre sei Gott, unserm Vater“ stellte auch explizite Bezüge zum Thema Schöpfungsverantwortung her, wie unter anderem der Stammapostel betonte. Auf unserer neuen Unterseite können Sie Zitate des Stammapostels sowie Links auf Texte und Videos einsehen.
  • Führung Biohof Taucha 22.09.2017Über 1.800 Personen besuchten im Jahr 2017 unsere Homepage und klickten insgesamt auf über 5.400 Seiten. Auf Facebook hat sich unser „Freundeskreis“ auf über 200 ausgeweitet.

Blick auf 2018

Das erste Highlight wird voraussichtlich das Jahrestreffen Ende März in Trostberg sein, zu welchem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Zudem steht ein Workshop auf dem Nord- und Ostdeutschen Jugendtag in Leipzig an und ein Vortrag auf Einladung des Netzwerks Apostolische Geschichte im Archiv Brockhagen.
Daneben werden wir weiter daran arbeiten, unsere Ideen zur Schöpfungsverantwortung in die Planung des IJT 2019 einzubringen.
Was das Jahr 2018 sonst noch alles mit sich bringt? Wir sind gespannt!

Schöpfungsverantwortung für Kinder

Wann sollte man damit anfangen, die Schöpfung zu bewahren und verantwortlich mit ihr umzugehen? So früh wie möglich natürlich! Deshalb setzt sich die Initiative Schöpfungsverantwortung unter anderem dafür ein, dass dieses Thema anschaulich in den kirchlichen Unterrichten behandelt sowie in den Gemeinden praktisch und auch für Kinder erlebbar umgesetzt wird.

Workshop auf Berliner Familientag

Am 25. Juni 2017 fand im Berliner Ältestenbezirk Nordwest erstmals ein Familientag statt. Eingeladen waren Kinder zwischen 0 und 14 Jahren, Eltern und Lehrkräfte. Auf Anfrage führten wir dort einen interaktiven Vortrag zum Thema Schöpfungsverantwortung durch. Nach einem Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels und einer kurzen Einführung in die Schöpfungstheologie tauschten sich die anwesenden Kinder und Erwachsenen intensiv darüber aus, was in ihren Gemeinden schon praktiziert wird oder eben auch nicht und überlegten, wo Anknüpfungspunkte für Verbesserungen sein könnten.

Wir haben uns sehr über die rege und interessierte Diskussion gefreut und darüber, dass wir zwei so motivierte neue Mitstreiterinnen für das Thema Schöpfungsverantwortung gewinnen konnten. Man sieht also: Für das Thema Schöpfungsverantwortung gibt es kein Mindestalter, jeder kann mitmachen! 🙂

Einen Artikel über den Familientag lesen Sie hier.

Unterrichtsmaterialien und Veröffentlichungen der NAK

Das Thema Schöpfungsverantwortung taucht nicht nur im Kinder- und Religionsunterricht auf, für den die NAK Unterrichtsmaterialien bereitstellt, sondern wurde neulich auch ausführlich in der Zeitschrift „Unsere Familie“ (UF) und in der beiliegenden Ausgabe von „Wir Kinder“ thematisiert.

In der Rubrik „Glauben vermitteln“ in Ausgabe 11 (05.06.2017) der UF schlägt Bischof i.R. Eberhard Koch aus Süddeutschland vor, wie man Kindern dieses Thema nahebringen kann. Zum Beispiel führt er aus, wie man sich die beiden Schöpfungsberichte und deren Unterschiede erschließen kann.

Zentrales Thema des Artikels ist die Lebensmittelverschwendung, als ökologische Hauptanliegen werden der sparsame, verantwortungsvolle Umgang mit Energie sowie der achtsame Umgang mit sauberem Wasser genannt. Zudem werden acht Praxistipps gegeben, wie auch Kinder helfen können, die Schöpfung zu bewahren. Dies sind unter anderem:

  • sich nicht so oft mit dem Auto fahren lassen, sondern mit dem Fahrrad fahren
  • weniger Fleisch essen
  • Müll vermeiden (z.B. kein Plastikgeschirr verwenden)
  • Recyclingpapier kaufen
  • den Garten naturnah und insektenfreundlich gestalten.

Die Initiative Schöpfungsverantwortung hat sich sehr über diese sehr konkreten Vorschläge und guten Ausführungen gefreut und versucht genau diese Themen und weitere in Gemeinden zu verankern.

Mehr Informationen zur zitierten Ausgabe der Zeitschrift „Unsere Familie“ finden Sie hier. In der beiliegenden Ausgabe von „Wir Kinder“ geht es um das Thema Paradies. Mehr dazu auf den Seiten des Bischoff-Verlags.

Erfolgsrezepte bei der Vermittlung des Themas an Kinder

Das wichtigste Erfolgsrezept ist sicherlich, dass das Thema Schöpfungsverantwortung praktisch angegangen werden sollte, so dass es für die Kinder erlebbar wird und Spaß macht. Als Projekt kann beispielsweise von den Kindern der Sonntagsschule der Kirchgarten oder ein Teil davon gepflegt und für Pflanzen und Tiere attraktiv gestaltet werden. In unserem Leitfaden „Naturnaher Kirchgarten“, der im Frühjahr 2016 erschienen ist, wird beschrieben, wie zum Beispiel ein Insektenhotel oder Nisthilfen gebaut werden können. Zudem sind dort viele weitere Praxistipps für ein naturnahes Gestalten des Kirchgartens enthalten, die auch von Kindern (mit)umgesetzt werden können.

Zudem kann man Kindern gut alle Fragen zur persönlichen Lebensweise erklären und die Zusammenhänge unseres Konsums über den ganzen Globus verteilt (z.B. Kakaoanbau, Bekleidungsherstellung etc.) anschaulich darstellen. Dies kann man zum Beispiel mit den zahlreichen vorhandenen Materialien von Nichtregierungsorganisationen oder kirchlichen Hilfswerken tun, man kann es aber auch praktischer angehen und beispielsweise Jörg Leske, den Geschäftsführer des kirchlichen Hilfswerks NAK karitativ einladen, der diese sehr gut darstellen kann (siehe z.B. in diesem Artikel). Oder man nimmt an einer konsumkritischen Stadtführung teil, wie die Gemeinde Berlin-Humboldthain, siehe hier.

Thema weiter in den Vordergrund rücken

Die Initiative möchte das Thema Schöpfungsverantwortung innerhalb der kirchlichen Unterrichte weiter ausbauen und voranbringen und dazu praxistaugliche Angebote erstellen. Wir freuen uns über Positivbeispiele aus Gemeinden und stellen diese gerne auf unserer Homepage dar. Schicken Sie uns dazu einfach eine E-Mail an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de.

Rückblick und Videos: Programmpunkt „Voneinander lernen“ auf dem evangelischen Kirchentag

IMG_5019Die Initiative Schöpfungsverantwortung gestaltete am Samstag, den 27. Mai 2017 einen Programmpunkt am Stand der NAK auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Berlin.

Der etwa einstündige interaktive Vortrag stand unter dem Motto „Voneinander lernen – Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“. SiebenIMG_5012 aktive Mitglieder der Initiative berichteten in sechs Themenblöcken über ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte bei der Umsetzung von Schöpfungsverantwortung in Gemeinden.

So wurden einige Erntedankaktivitäten vorgestellt, zu welchen die Initiative jährlich aufruft, sowie weitere Aktivitäten, die die Aktiven bereits mit ihren Gemeinden durchgeführt haben,18671287_1526165647417900_1525559161433436655_n wie die Teilnahme an städtischen Putzaktionen oder der Einsatz für die Berliner Tafel. Auch das Thema naturnaher Kirchgarten, zu welchem die Initiative einen Leitfaden veröffentlicht hat, wurde durch einen Erfahrungsbericht vorgestellt. Zudem standen die DSC07720_umweltfreundliche Energieversorgung und Beschaffung von Reinigungsmitteln im Fokus. Zuletzt stellten die VertreterInnen der Initiative ihren Einsatz durch Workshops, Stände und das Engagement für ein Umweltkonzept des Internationalen Jugendtags der NAK, der 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, vor.

Wir haben die einzelnen Themenblöcke gefilmt – die kurzen Videos finden Sie ab heute nach und nach auf DSC07726unserer Facebookseite (öffentlich und ohne eigenes Profil einsehbar).

Zwischen den Themenblöcken gab es spannende und verblüffende Rätselfragen, die insbesondere ein Zuhörer mit Bravour löste und damit fast alle Preise mit nach Hause nehmen konnte. Eine der beeindruckendsten Erkenntnisse des Quiz war, dass Bienen für

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4 Mitglieder der Initiative Schöpfungsverantwortung mit einem Teil des NAK-Standpersonals

ein Glas Honig (500g) ganze 120.000 km Flugstrecke zurücklegen (Quelle: Deutscher Imkerbund). Ein Grund mehr, diese fleißigen Lebewesen mit blühenden Kirchgärten zu unterstützen!

Die Initiative dankt dem Organisationsteam der NAK sehr herzlich für die Einladung, den Programmpunkt am Stand gestalten zu dürfen!

Initiative erstellt Umweltschutzkonzept für den IJT 2019 – Aufruf zur Mithilfe

Anfang November wurde die Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche von Projektleiter Hendrik Herrmann, der für die Organisation des Internationalen Jugendtags (IJT) verantwortlich ist, beauftragt, ein Umweltschutzkonzept für diese Großveranstaltung, die über Himmelfahrt 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, auszuarbeiten und umzusetzen. Damit ist die Initiative, die sich 2015 konstituierte, offiziell Teil des Planungsteams des IJT, worüber sie sich sehr freut.

Der erste Entwurf des Umweltschutzkonzepts, der hier eingesehen werden kann, wurde am 14.11. an das Team des IJT versandt. Das 6-seitige Dokument enthält zahlreiche Ideen und Maßnahmen, die in zahlreiche Richtungen gehen und daher recht umfassend sind. Die zentralen Prinzipien des Umweltschutzkonzepts sind:

  1. Vermeiden (z.B. Einsatz von Mehrwegbechern)
  2. Vermindern (z. B. Anreise mit öffentlichem Verkehr fördern)
  3. Kompensieren (z.B. CO2-Ausstoß kompensieren)

Im nächsten Schritt muss nun geklärt werden, welche Ideen realistischerweise umsetzbar sind, zudem muss eine Priorisierung vorgenommen werden.

Aufruf zur Mithilfe

Um die mit der Planung und Umsetzung verbundene Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen, ruft die Initiative hiermit alle Interessierten, die sich vorstellen können, an der einen oder anderen Stelle mitzuhelfen, auf, sich per E-Mail an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de zu melden. Insbesondere aus der Region Düsseldorf werden noch Interessierte gesucht.

Beim Jahrestreffen der Initiative im April in Koblenz werden die ersten Schritte geplant, Teams gebildet und Aufgaben verteilt – eine Teilnahme am Treffen ist jedoch keine Voraussetzung, um bei der Umsetzung des Umweltschutzkonzepts des IJT mitzuhelfen. Bis Anfang April wäre es daher sehr gut zu wissen, ob und an welchen Themen Sie interessiert sind, so dass die Arbeit danach direkt losgehen kann.

Jahresrückblick 2015

Wir befinden uns mittlerweile zwar schon seit einigen Tagen im Jahr 2016, dennoch möchten wir noch kurz auf das Jahr 2015 zurückblicken. Es war ein erlebnisreiches und erfolgreiches Jahr für die Initiative Schöpfungsverantwortung!

Gründungstreffen und MJT

Viele der Impulse nahmen ihren Anfang im März, als das erste Treffen der Initiative stattfand. Die über 20 Teilnehmenden aus ganz Deutschland und der Schweiz entwickelten begeistert eine Vision, Ziele, Ideen für Gemeinden sowie für Aktionen am Erntedanktag.

Das nächste Highlight folgte im Mai, als Vertreter der Initiative diese auf dem Mitteldeutschen Jugendtag in Erfurt vorstellten. Dabei konnten sie auch dem Stammapostel kurz von den Zielen der Initiative berichten.

Vorträge in zahlreichen Gemeinden

Weitere Vorträge zur Initiative folgten in zahlreichen Gemeinden und Bezirken, so in Berlin-Rudow, in Bielefeld-Nord, wo auch der Kontakt zum Sprecher der Neuapostolischen Kirche, Bischof Peter Johanning, geknüpft werden konnte, in Bad Soden am Taunus, in Köndringen und Bleibach (beides Bezirk Freiburg), in Taucha (Bezirk Leipzig), in Bonstetten (Schweiz) und in Rosenheim. Zudem fanden auch Vorträge in Ämterstunden, wie in Koblenz, statt und bei der Bezirksämterversammlung Berlin-Brandenburg.

Konzeptpapier und Erntedankaktionen

Im August schickten wir unser Konzeptpapier, welches die Hintergründe und Ziele der Initiative erläutert, an den Stammapostel. Dieser begrüßte das Papier.

Das Highlight der Initiative im Herbst war der Erntedanktag bzw. die zahlreichen Aktionen, die rund um diesen Tag in vielen Gemeinden organisiert wurden. Unter dem Motto „Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung“ waren 15 Gemeinden dem Aufruf der Initiative gefolgt und führten Naturwanderungen, eine Andacht oder einen vegetarisch-veganen Brunch durch, zimmerten Insektenhotels, spendeten Lebensmittel an die Tafeln, zeigten Ausstellungen zum Thema nachhaltiger Lebensstil, und vieles mehr.

Ökostrom und Jugendtag NRW

Auch die Neuapostolische Kirche setzte im Jahr 2015 Zeichen im Sinne der Schöpfungsverantwortung: Zum 1. Januar 2015 stellten alle deutschen Gebietskirchen auf Ökostrom um. Zudem stand der Jugendtag in NRW ganz unter dem Motto der Nachhaltigkeit.

Öffentlichkeitsarbeit und Medienresonanz

Im Vorfeld der Erntedankaktionen machte die Initiative mit einem eigenen Logo, eigenen Flyern und einem Facebook-Auftritt auf sich aufmerksam. Mit über 2.000 Besuchern auf der Homepage im Jahr 2015, 116 „Gefällt-mir“ Angaben auf Facebook und über 2.900 verteilten Flyern „Die Initiative stellt sich vor“ wurde das Ziel der Initiative, möglichst viele Gemeindemitglieder auf sich aufmerksam zu machen, recht eindrucksvoll umgesetzt.

Das neuapostolische Magazin „spirit“ portraitierte zudem in seiner Septemberausgabe die InitiatorInnen der Initiative und stellte die Ziele der Initiative vor.

Blick auf 2016

Das erste Highlight wird voraussichtlich das zweite Treffen im April in Zürich sein, zu welchem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Der genaue Termin wird in den kommenden Tagen festgelegt.

Was das Jahr 2016 sonst noch alles mit sich bringt? Wir sind gespannt!

Einen frohen Erntedanktag 2015!

Wir wünschen allen morgen einen frohen Erntedanktag 2015 mit einem befruchtenden Erntedankgottesdienst!

Ganz besonders freuen wir uns über die 15 bei uns gemeldeten Erntedankaktionen, wovon viele ebenfalls morgen stattfinden oder bereits stattgefunden haben. Diese sind über 5 Gebietskirchen verteilt: 2 Aktionen fanden bereits in der Schweiz statt (dort wurde der Erntedanktag am 20.9. gefeiert), in Süddeutschland finden 3 Aktionen statt, in Mitteldeutschland eine, in NRW gleich 5 Stück und in Berlin-Brandenburg finden 2 Erntedankaktionen statt (siehe auch hier).

Foto: Stephan Dörries

Das Insektenhotel, welches die Jugend Düsseldorf gebaut hat. Foto: Stephan Dörries

Auch das inhaltliche Spektrum ist breit: Viele Gemeinden spenden Lebensmittel an die lokale Tafel oder Flüchtlingseinrichtungen, 2 Gemeinden führen Naturwanderungen durch, ein Insektenhotel wurde gebaut, Plastikgeschirr wird ersetzt, es findet eine Andacht statt und vieles mehr.

Konzeptpapier an Stammapostel Schneider übergeben

Im August 2015 übermittelte die Initiative Schöpfungsverantwortung ihr Konzeptpapier an  Stammapostel Schneider.

Seine Reaktion? Er begrüßte das Papier!

Die Diskussion darüber geht nun in den üblichen Umlauf innerhalb unserer Kirche und wird vermutlich Anfang 2016 in einer Bezirksapostelversammlung Europa ausführlich besprochen.

Wir sind auf die Reaktionen gespannt!

Erntedankaktionen 2015 gestartet

Unter dem Motto “Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung!” ruft die Initiative Schöpfungsverantwortung in der NAK alle Gemeinden dazu auf, den Erntedanktag 2015 für Aktionen zu nutzen, welche auf die Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung hinweisen.

Dabei kooperieren wir mit der seit Jahren stattfindenden Erntedankaktion der Gebietskirche NRW (www.erntedanktag.de).

kuerbisseDie Aktionen sollen dezentral in den Gemeinden stattfinden. Einen Überblick über alle geplanten Aktionen gibt unsere Homepage in Form einer Landkarte ab Spätsommer.

Ideen für Aktionen finden Sie hier.

Bitte melden Sie Ihre Aktionen an, damit wir hier darauf hinweisen können!