Archiv der Kategorie: Aktionen der Initiative

Rückblick und Videos: Programmpunkt „Voneinander lernen“ auf dem evangelischen Kirchentag

IMG_5019Die Initiative Schöpfungsverantwortung gestaltete am Samstag, den 27. Mai 2017 einen Programmpunkt am Stand der NAK auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Berlin.

Der etwa einstündige interaktive Vortrag stand unter dem Motto „Voneinander lernen – Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“. SiebenIMG_5012 aktive Mitglieder der Initiative berichteten in sechs Themenblöcken über ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte bei der Umsetzung von Schöpfungsverantwortung in Gemeinden.

So wurden einige Erntedankaktivitäten vorgestellt, zu welchen die Initiative jährlich aufruft, sowie weitere Aktivitäten, die die Aktiven bereits mit ihren Gemeinden durchgeführt haben,18671287_1526165647417900_1525559161433436655_n wie die Teilnahme an städtischen Putzaktionen oder der Einsatz für die Berliner Tafel. Auch das Thema naturnaher Kirchgarten, zu welchem die Initiative einen Leitfaden veröffentlicht hat, wurde durch einen Erfahrungsbericht vorgestellt. Zudem standen die DSC07720_umweltfreundliche Energieversorgung und Beschaffung von Reinigungsmitteln im Fokus. Zuletzt stellten die VertreterInnen der Initiative ihren Einsatz durch Workshops, Stände und das Engagement für ein Umweltkonzept des Internationalen Jugendtags der NAK, der 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, vor.

Wir haben die einzelnen Themenblöcke gefilmt – die kurzen Videos finden Sie ab heute nach und nach auf DSC07726unserer Facebookseite (öffentlich und ohne eigenes Profil einsehbar).

Zwischen den Themenblöcken gab es spannende und verblüffende Rätselfragen, die insbesondere ein Zuhörer mit Bravour löste und damit fast alle Preise mit nach Hause nehmen konnte. Eine der beeindruckendsten Erkenntnisse des Quiz war, dass Bienen für

18670975_1526349260732872_5476941170204014330_n

4 Mitglieder der Initiative Schöpfungsverantwortung mit einem Teil des NAK-Standpersonals

ein Glas Honig (500g) ganze 120.000 km Flugstrecke zurücklegen (Quelle: Deutscher Imkerbund). Ein Grund mehr, diese fleißigen Lebewesen mit blühenden Kirchgärten zu unterstützen!

Die Initiative dankt dem Organisationsteam der NAK sehr herzlich für die Einladung, den Programmpunkt am Stand gestalten zu dürfen!

Initiative gestaltet Programmpunkt am Stand der NAK auf dem evangelischen Kirchentag

Vom 24. bis 28. Mai findet der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) in Berlin und Wittenberg statt. Auf dem Markt der Möglichkeiten wird sich die Neuapostolische Kirche, wie in den vergangengen Jahren auch, mit einem Stand präsentieren.

IMG_0024

Der NAK-Stand auf dem ev. Kirchentag 2013 in Hamburg

Die Initiative Schöpfungsverantwortung wurde angefragt, einen Programmpunkt an diesem Stand zu gestalten. Dieser wird am Samstag, den 27.5. zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr stattfinden.

Unter dem Motto „Voneinander lernen – Schöpfungsverantwortung in Gemeinden leben“ möchten wir den KirchentagsbesucherInnen anschaulich, praxisnah und auf interaktive Weise von unseren Erfahrungen und Erfolgsrezepten bei der Umsetzung von Schöpfungsverantwortung in Gemeinden berichten. Sieben Mitglieder der Initiative Schöpfungsverantwortung werden zu diesem Programmpunkt am Stand der NAK vertreten sein und über ihre vielfältigen Aktivitäten und Erfahrungen berichten.

Der Stand der NAK wird in Halle 1.1a der Messe Berlin im Bereich I20 zu finden sein. Er ist am Donnerstag, den 25.5. und am Freitag, den 26.5. von 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr besetzt und am Samstag, den 27.5. vom 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

 

Jahresrückblick 2016

Wir möchten kurz vor Jahresende inne halten und auf das Jahr 2016 zurückblicken. Es war für die Initiative wieder mit vielen spannenden Aktionen und neuen Veröffentlichungen, die das Thema Schöpfungsverantwortung in die Gemeinden tragen sollen, verbunden.

  • In der Fastenzeit riefen wir zum „Umwelt- bzw. Klimafasten“ auf, siehe hier.
  • Vom 1.-3. April fand unser zweites Treffen statt. Gastgeber waren unsere Mitglieder aus der Schweiz, wir trafen uns in der UmweltArena Spreitenbach bei Zürich. Einen Bericht zum Treffen gibt es hier.
  • Die Leitfäden „Naturnaher Kirchgarten“ und „Naturverträglicher Altarschmuck“, die Gemeinden Hilfestellung und gute Beispiele geben sollen, erschienen im Sommer. Sie können hier auf unserer Homepage heruntergeladen werden.
  • Zum Fotowettbewerb „Wundervolle Schöpfung“ gingen 18 Fotos bei uns ein. Die Ausstellung inkl. 2 Begleitseiten kann hier auf unserer Homepage heruntergeladen und auch in Ihrer Gemeinde gezeigt werden.
  • 15 Aktivitäten wurden als Erntedankaktivitäten in zahlreichen Gemeinden in ganz Deutschland organisiert. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Wir haben ein Umweltschutzkonzept für den Internationalen Jugendtag, der 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, erarbeitet. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Über 1.800 Personen besuchten im Jahr 2016 unsere Homepage und klickten insgesamt auf über 6.000 Seiten. Auf Facebook hat sich unser „Freundeskreis“ auf über 160 ausgeweitet.

Blick auf 2017

Das erste Highlight wird voraussichtlich das dritte Treffen im April in Koblenz sein, zu welchem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Zudem werden wir das Umweltschutzkonzept für den IJT 2019 weiter ausarbeiten und konkretisieren.
Was das Jahr 2017 sonst noch alles mit sich bringt? Wir sind gespannt!

Initiative erstellt Umweltschutzkonzept für den IJT 2019 – Aufruf zur Mithilfe

Anfang November wurde die Initiative Schöpfungsverantwortung in der Neuapostolischen Kirche von Projektleiter Hendrik Herrmann, der für die Organisation des Internationalen Jugendtags (IJT) verantwortlich ist, beauftragt, ein Umweltschutzkonzept für diese Großveranstaltung, die über Himmelfahrt 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, auszuarbeiten und umzusetzen. Damit ist die Initiative, die sich 2015 konstituierte, offiziell Teil des Planungsteams des IJT, worüber sie sich sehr freut.

Der erste Entwurf des Umweltschutzkonzepts, der hier eingesehen werden kann, wurde am 14.11. an das Team des IJT versandt. Das 6-seitige Dokument enthält zahlreiche Ideen und Maßnahmen, die in zahlreiche Richtungen gehen und daher recht umfassend sind. Die zentralen Prinzipien des Umweltschutzkonzepts sind:

  1. Vermeiden (z.B. Einsatz von Mehrwegbechern)
  2. Vermindern (z. B. Anreise mit öffentlichem Verkehr fördern)
  3. Kompensieren (z.B. CO2-Ausstoß kompensieren)

Im nächsten Schritt muss nun geklärt werden, welche Ideen realistischerweise umsetzbar sind, zudem muss eine Priorisierung vorgenommen werden.

Aufruf zur Mithilfe

Um die mit der Planung und Umsetzung verbundene Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen, ruft die Initiative hiermit alle Interessierten, die sich vorstellen können, an der einen oder anderen Stelle mitzuhelfen, auf, sich per E-Mail an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de zu melden. Insbesondere aus der Region Düsseldorf werden noch Interessierte gesucht.

Beim Jahrestreffen der Initiative im April in Koblenz werden die ersten Schritte geplant, Teams gebildet und Aufgaben verteilt – eine Teilnahme am Treffen ist jedoch keine Voraussetzung, um bei der Umsetzung des Umweltschutzkonzepts des IJT mitzuhelfen. Bis Anfang April wäre es daher sehr gut zu wissen, ob und an welchen Themen Sie interessiert sind, so dass die Arbeit danach direkt losgehen kann.

Aktionen am Erntedanktag

Auch dieses Jahr finden unter dem Motto „Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung“ wieder zahlreiche Aktionen zum Erntedankfest statt. 15 Aktivitäten sind uns bekannt und in unserer interaktiven Karte zu sehen.

Die Aktionen finden bzw. fanden bereits in sieben deutschen Gemeinden von Rosenheim und Winnenden über Hannover, Bielefeld und Merseburg bis Berlin statt. Zusätzlich rief die Gebietskirche Süddeutschland zu Lebensmittelspenden an die Tafeln auf und spendet Geld an diese, die Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland veranstaltet am Erntedanksonntag ein Konzert unter dem Motto „Lob, Ehr‘ und Dank“ im NordseeCongressCentrum (NCC) in Husum.

Weitere Infos sowie Berichte finden Sie auch auf dieser Seite.

Auf der Seite www.erntedanktag.de der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen wird im Veranstaltungskalender auf unsere Aktionen hingewiesen, seit 2015 kooperieren wir mit der Erntedanktagskampagne aus NRW.

Wir wünschen allen einen gesegneten Erntedankgottesdienst und viel Gelingen bei den geplanten Aktivitäten zur Bewahrung der Schöpfung!

Fotoausstellung „Wundervolle Schöpfung“

Im Rahmen der Erntedankaktion „Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung!“ rief die Initiative Schöpfungsverantwortung im Sommer 2016 zum Fotowettbewerb „Wundervolle Schöpfung“ auf. Etliche neuapostolische Gläubige reichten ihre Bilder zum Thema ein, aus welchen eine kleine Ausstellung erstellt wurde.

Die Ausstellung soll die Schönheit und Vielfalt von Gottes Schöpfung zeigen, die wir – gerade in der Urlaubszeit – oft staunend betrachten und genießen. Die Bilder sollen einerseits zum Dank für die Geschenke der Natur anregen, andererseits aber auch darauf aufmerksam machen, dass die Schöpfung bedroht ist und bewahrt werden muss.

Alle Gemeinden sind eingeladen, die Ausstellung mit 18 Bildern bei sich zu zeigen!

Weitere Infos dazu sowie die Bilder zum Herunterladen gibt es hier.

 

Vielen Dank an alle Fotografinnen und Fotografen für die Einsendung der Bilder!

Verlängerung Deadline Fotowettbewerb

Schickt uns eure selbstgemachten Fotos zum Thema „Wundervolle Schöpfung“ mit Name (wer hat das Bild gemacht), Jahr (wann wurde das Bild aufgenommen) und einem Titel, der das Bild beschreibt an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de.

Zum einen stellen wir die Fotos auf unsere Facebookseite, zum anderen nehmen sie am Wettbewerb teil. Mitte September lassen wir alle Freunde und Interessierten an der Initiative abstimmen, welches die besten 15 Fotos sind.

deadline-fotowettbewerb-2016-verlangert

Diese werden dann mit Name, Jahr und Titel versehen auf unserer Homepage zum Download angeboten, so dass alle, die möchten, damit eine kleine Fotoausstellung in ihrer Gemeinde, zum Beispiel am Erntedanktag, ausrichten können. Die Fotos können dazu von allen Interessierten eigenständig auf Fotopapier ausgedruckt  und aufgehangen werden. Infos zum Thema der Ausstellung und zur Initiative stellen wir zudem für euch bereit.

Aufruf zu Erntedankaktionen

In etwas mehr als 5 Wochen steht wieder der Erntedanktag bevor. Die Initiative Schöpfungsverantwortung ruft erneut dazu auf, diesen Tag bzw. die „ökumenische Schöpfungszeit“ vom 1.9. bis 4.10. zu nutzen, um auf das Thema Schöpfungsverantwortung aufmerksam zu machen.

Flyer VorderseiteUnter dem Motto „Sag Gott DANKE – bewahr seine Schöpfung“ sollen dezentral in den Gemeinden Aktivitäten stattfinden. Dabei kooperieren wir mit der seit Jahren stattfindenden Erntedankaktion der Gebietskirche NRW (www.erntedanktag.de).

Unseren Flyer zur Aktion finden Sie hier. Sie können diesen zur Bewerbung der Aktion sowie den Flyer „Die Initiative stellt sich vor“ bei uns bestellen. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an schoepfungsverantwortung(at)posteo.de mit der gewünschten Anzahl und Ihrer Adresse.

In 2015 organisierten 15 Gemeinden Erntedankaktionen, Details gibt es hier. Berichte darüber finden Sie im Medienspiegel. Viele weitere Ideen für Aktionen finden Sie in unserer Ideenliste.

 

Und auch dieses Jahr wurden bereits Erntedankaktionen organisiert. Wo sehen Sie in dieser Karte, Details erhalten Sie beim Klick auf die bunten Markierungen sowie hier.

Es sollen noch viel mehr Erntedankaktionen werden – jetzt sind Sie gefragt!

Wir möchten auf unserer Homepage gerne auf alle Aktionen hinweisen und diese in unsere Karte und Liste mit aufnehmen. Bitte melden Sie sich dazu bei uns:

Leitfaden naturnaher Kirchgarten

Die Temperaturen steigen – es grünt und blüht überall. Der Frühling hat schon deutlich Einzug in unseren Gärten gehalten. Auch im Kirchgarten treiben die Pflanzen wieder aus, die Knospen deuten auf blütenreiche Bäume, Sträucher und Stauden hin. 2014-07-24 08.19.08

Und bald schon wird zum ersten Mal in diesem Jahr wieder der Rasenmäher gezückt, der alles schön ordentlich zurückschneidet. Schade eigentlich, die bunte Blumenwiese wäre doch auch ein Hingucker gewesen, oder?

Die Initiative Schöpfungsverantwortung widmet sich in ihrem ersten Leitfaden für Gemeinden dem Thema naturnaher Kirchgarten. In leicht verständlicher Sprache und mit vielen Bildern und Anleitungen erklärt Hans Jungelen, Mitglied der Initiative, promovierter Geograph, Dipl.-Ing. für Landespflege sowie Gartenbauingenieur, wie man den Kirchgarten mit einfachen kleinen Schritten naturnäher gestalten kann.

Für alle Elemente des Kirchgartens wie Rasen, Sträucher, Trockenmauern und Wege beschreibt der Priester aus der Gemeinde Koblenz anschaulich heimische Arten, geeignete Samenmischungen, naturverträgliche Alternativen, Pflegehinweise, Bauanleitungen und vieles mehr.

IMG_6471Auch die Tiere des naturnahen Kirchgartens kommen nicht zu kurz: Auf 6 Seiten werden die Funktionen von Nisthilfen wie Fledermauskästen und Insektenhotels beschrieben, im Anhang des Leitfadens finden sich eigene Bauanleitungen, die bereits großen Zuspruch bei Gemeindefesten fanden und nun den Koblenzer Kirchgarten verschönern.

Das Credo des Leitfadens, welches die Initiative vertritt, lautet hierbei: Jede Gemeinde mit Garten kann mit einfachen und kleinen Schritten zu mehr Schöpfungsverantwortung beitragen und dabei zudem den Respekt vor der Natur unter den Gemeindemitgliedern steigern sowie durch einen entsprechenden Kirchgarten ein buntes und offenes Bild an die Nachbarschaft abgeben.WZ (6)

Übrigens hat sich neulich auch das evangelische Magazin chrismon mit dem Thema naturnahes Gärtnern beschäftigt. Den sehr informativen Artikel kann man hier lesen.

„Umwelt- bzw. Klimafasten“ zur Fastenzeit

Am kommenden Mittwoch, dem Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit, die an Gründonnerstag bzw. Ostersonntag endet. In Anlehnung an das 40-tägige Fasten von Jesus Christus in der Wüste fasten auch viele ChristInnen in den Tagen vor dem Hochfest Ostern.

Dabei steht jedoch schon lange „alternatives“ Fasten wie der Verzicht auf Alkohol oder Schokolade hoch im Kurs. Wichtig ist vor allem das Durchhaltevermögen und der bewusste Konsum.

Doch wieso nicht mal fasten für die Umwelt und für’s Klima? Verzichten könnten Sie doch dieses Jahr z.B. auch 40 Tage lang auf das Autofahren, auf den Verzehr von Fleisch und Wurst oder auf Verpackungsmüll wie Bäckertüten, to-go-Becher und Plastiktüten aller Art. Einfach routinemäßig einen (Jute-)Beutel in die Handtasche packen und einen Thermobecher mitnehmen.

Verzicht in diesen drei Bereichen ist nicht einfach, doch auch eine Reduktion des Autofahrens, des Fleischkonsums und des Verbrauchs an Verpackungen hilft der Umwelt und dem Klima. Gleichzeitig freut sich Ihre Gesundheit: Sie bewegen sich mehr und ernähren sich bewusster.

Versuchen Sie doch also dieses Jahr einmal, wie weit Sie beim „Umwelt- bzw. Klimafasten“ kommen.